Eschweiler - Linke erkennt eine solide Basis in Eschweiler

Linke erkennt eine solide Basis in Eschweiler

Von: ran
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dielinkefo
Gleichberechtigt: Der Sprecherrat des Eschweiler Ortsverbandes der Linken mit André Schulze, Elvira Hausmann, Hans Janosch, Martin Lakinger und Albert Borchardt (v.li.). Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. „Die Linke ist in Eschweiler angekommen.” Gut zwei Jahre nach der Gründung des Ortsverbandes am 28. August 2008 zog Albert Borchardt, Mitglied des Sprecherrats, am Dienstagabend während der Jahreshauptversammlung im Kulturzentrum Talbahnhof ein positives Zwischenfazit.

Gemeinsam mit Elvira Hausmann, Hans Janosch und Andr Schulze wurde er von der Versammlung einstimmig für zwei Jahre in den neuen Sprecherrat gewählt. Als geborenes Mitglied wird auch Martin Lakinger, Kontaktperson der Jugendorganisation „solid”, dem Gremium angehören.

Letztgenannter informierte zu Beginn der Versammlung über die Entwicklung der Nachwuchsgruppe der Linken. „Wir sind in der Planung fortgeschritten. Unsere Basisgruppe zählt momentan fünf Mitglieder. Unser Arbeitsschwerpunkt muss also weiterhin die Mitgliederwerbung sein”, betonte Martin Lakinger, der als grundsätzliches Ziel von „solid” (sozialistisch, links, demokratisch) die Überwindung des Kapitalismus nannte.

Auch deshalb wird eine enge Kooperation mit der Sozialistischen deutschen Arbeiterjugend (sdaj), für die Tabea Becker aus Aachen an der Jahreshauptversammlung teilnahm, angestrebt. „Es ist ermutigend, dass wir bereits nach zwei Jahren eine Jugendgruppe, die sicherlich wachsen wird, unterhalten”, wünschte Albert Borchardt den Verantwortlichen von „solid” Erfolg.

In seinem Rechenschaftsbericht blickte Albert Borchardt dann auf die kurze, aber bewegte Geschichte des Eschweiler Ortsverbandes der Linken zurück. „In dieser sehr kurzen Zeit mussten wir vier Wahlen stemmen. Erhielten wir bei der Kommunalwahl in Eschweiler noch drei Prozent, waren es bei der Landtagswahl bereits sechs”, sieht der Sprecher eine solide Basis in der Indestadt. Vieles sei bereits selbstverständlich geworden.

Auch die Situation im Stadtrat habe sich normalisiert. „Dort arbeite ich nicht mit Polemik, sondern sachorientiert”, so Albert Borchardt. Nach der Startphase sei nun eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Ortsverbandes gefragt. „Unsere Mitgliederzahl steigt nicht rasant, aber stetig.” Als nächstes Projekt kündigte Albert Borchardt die Gründung einer Frauengruppe an. „Ich blicke optimistisch nach vorne. Vor einem Jahr waren wir personell noch deutlich schwächer aufgestellt”, betonte das Mitglied des Sprecherrats.
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