Liebfrauenschule trumpft beim 1Live-Schulduell auf

Von: Juliane Kern
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Eschweiler. Ein bisschen erleichtert ist Inga Ekberg dann doch. „Gut, dass keine Fragen aus dem Bereich Politik gekommen sind”, sagt die 19-Jährige, kurz nachdem die letzte von fünf Fragen beim Schulduell des Radiosenders 1Live gestellt und richtig beantwortet ist. „Da sind wir nämlich nicht so fit.”

Die Schülerin der Bischöflichen Liebfrauenschule hat ihre Jahrgangsstufe, die 13, für den Wettbewerb angemeldet. Dienstagvormittag fand das Duell in der Turnhalle des Gymnasiums statt.

Und das funktioniert so: 30 Schüler werden mit den Buchstaben des Alphabets, allen Umlauten und dem „ß” ausgerüstet. Jeder Buchstabe wird nur einmal vergeben. Dann stellt das Moderatorenteam eine Frage, und die Schüler müssen auf einer dafür vorgesehenen Linie auf dem Turnhallenboden blitzschnell die Antwort so bilden, dass die Moderatoren sie lesen können. Da es jeden Buchstaben nur einmal gibt, kann der Buchstabe also auch in der Antwort höchstens einmal vorkommen.

„Manche Schüler mussten wir vor dem Wettbewerb richtig überreden, dass sie mitmachen. Die wollten dann oft ein X, Y oder Z, weil sie gehofft haben, dass der Buchstabe in den Antworten nicht vorkommt”, erzählt Ekberg.

500 Schulen im Wettbewerb

Beim Schulduell in der Liebfrauenschule hatte der Schüler mit dem Buchstaben X allerdings vergeblich gehofft, dass er nicht gebraucht würde. Schließlich fragte Moderator Oliver Held die Schüler der Liebfrauenschule nach der Abkürzung für den Deutschen Aktienindex.

Wie bei den anderen vier Fragen, die aus den Bereichen Pop, Gesundheit, Radio und Sport stammten, waren die Eschweiler auch hier blitzschnell - gerade einmal 26 Sekunden brauchten sie insgesamt. Ob es allerdings für die Teilnahme am Finale reicht, wird sich erst im März herausstellen.

Schließlich müssen sich die Eschweiler Gymnasiasten mit rund 500 anderen Schulen in Nordrhein-Westfalen messen. „Wir besuchen jede dieser Schulen und tragen dort die erste Runde des Wettbewerbs aus”, erklärt Moderator Oliver Held, der zusammen mit Inès Brockmanns und Nadine Kristes eines der Moderatorenteams bildet. Seit Montag und noch bis zum 5. März sind sie im Sendegebiet unterwegs. Ins Finale schaffen es die fünf besten Teams. Für jede richtige Antwort gibt es einen Punkt, zusätzlich wird die Schnelligkeit bewertet.

Aber selbst wenn es die Liebfrauenschule ins Finale schaffen sollte, haben die Schüler dann keinen Einfluss mehr auf den weiteren Verlauf des Wettbewerbs. Schließlich sind in Runde zwei die Lehrer dran. Und die müssen Fragen zu jungen Themen wie Musik, Computerspiele oder Stars beantworten.

Die Stufe 13 der Liebfrauenschule hat dafür Englisch- und Biolehrer Thomas Wurm auserkoren. „Der ist richtig gut, sagt Julia Wings. Ohnehin sind die Eschweiler recht zuversichtlich. „Ich habe mir ein paar Teams bei Youtube angesehen und das beste hat die fünf Antworten in 25 Sekunden beantwortet. Wir sind also ganz nah dran”, sagt Inga Ekberg.
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