Eschweiler - Liebfrauenschule: Experimentierendes Lernen sichert die Zukunft

Liebfrauenschule: Experimentierendes Lernen sichert die Zukunft

Von: ran
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Bestens ausgerüstet: In den neugestalteten Biologie-Fachräumen steht für die Liebfrauenschüler in Zukunft experimentierendes Lernen auf dem Plan. Am Dienstag wurden im Beisein von unter anderem Schülern, Lehrern und Eltern die Lern- und Lehrräume eingeweiht und -gesegnet. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. „Experimentierendes Lernen ist nachhaltiges Lernen!“ Mit diesem Kernsatz begrüßte Carsten Gier, Leiter der Bischöflichen Liebfrauenschule, am Dienstagnachmittag zahlreiche Gäste in den oberen Stockwerken des altehrwürdigen Gebäudes.

Im Beisein von unter anderem Schülern, Lehrern, Vorstands- und Kuratoriumsmitgliedern der „Stiftung Bischöfliches Gymnasium Liebfrauenschule“ sowie den Eltern wurden drei sanierte und modernisierte Biologie-Fachräume ihrer Bestimmung offiziell übergeben. „Wobei wir gerne gestehen, dass Lehrer und Schüler in den zurückliegenden zwei Wochen schon einmal den einen oder anderen Blick hineingeworfen und die Geräte einer allerersten Prüfung unterzogen haben“, beichtete Carsten Gier schmunzelnd im Beisein von Pfarrer Rolf-Peter Cremer, der die neugestalteten Räume feierlich einsegnete.

Im Beisein von unter anderem Schülern, Lehrern, Vorstands- und Kuratoriumsmitgliedern der „Stiftung Bischöfliches Gymnasium Liebfrauenschule“ sowie den Eltern wurden drei sanierte und modernisierte Biologie-Fachräume ihrer Bestimmung offiziell übergeben

„Wobei wir gerne gestehen, dass Lehrer und Schüler in den zurückliegenden zwei Wochen schon einmal den einen oder anderen Blick hineingeworfen und die Geräte einer allerersten Prüfung unterzogen haben“, beichtete Carsten Gier schmunzelnd im Beisein von Pfarrer Rolf-Peter Cremer, der die neugestalteten Räume feierlich einsegnete.

„Die alten Räume waren in die Jahre gekommen. Dass der Biologie-Raum 2 vor der Modernisierung als naturwissenschaftlicher Fachraum bezeichnet wurde, muss rückblickend wohl als vermessen angesehen werden. Schließlich befand sich dort im Schuljahr 1978/79 noch ein herkömmlicher Klassenraum, in dem eine heute geschätzte Kollegin die Schulbank drückte“, wies der Schulleiter auf die Dringlichkeit der Baumaßnahme hin, die nach der Entlassung der Abiturienten zum Ende des vergangenen Schuljahrs begann.

„Wir waren sehr froh, dass der Schulträger in Person von Olaf Windeln, Referent für Schulplanung und -entwicklung beim Bistum Aachen, die Notwendigkeit zur Modernisierung erkannte“, so Carsten Gier weiter. Die Investitionssumme habe knapp 250.000 Euro betragen, wobei eine sechsstellige Summe durch Elternmittel aufgebracht worden sei.

Das Ergebnis: Zwei vollwertige Experimentierräume mit variabler Tischordnung, in denen alle Arbeitsplätze mit Netzwerk und Strom versorgt sind sowie ein Kursraum Biologie 3, der, wie die beiden anderen Räume natürlich auch, über moderne Medientechnik verfügt. „Somit bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern einen noch tieferen Zugang zu zeitgemäßem naturwissenschaftlichen Unterricht, der die uns anvertrauten Kinder in ihren individuellen Begabungen stärkt“, unterstrich Carsten Gier.

Weitere Investitionen in die fachspezifische Ausstattung sowie die datentechnische Anbindung würden in naher Zukunft folgen. Abschließend wandte sich der Schulleiter direkt an die Schüler: „Euch wünsche ich stets ein gutes Miteinander in diesen Räumen und hoffe, dass hier jeder die Talente, die ihm geschenkt wurden, so gut als möglich entfalten möge.“

Der stellvertretende Bürgermeister Wilfried Berndt überbrachte die Grüße der Stadt und betonte den gesellschaftlichen Auftrag für die politisch Verantwortlichen, der Bedeutung von Bildung Rechnung zu tragen und bestmögliche Rahmen- und Lernbedingungen an Schulen zu schaffen.

Pfarrer Rolf-Peter Cremer wies im Hinblick auf das geweihte Wasser, mit dem er die Einsegnung der Räume vornahm, auf die Verbindung zwischen Naturwissenschaft und Glauben hin: „Wasser ist die Grundlage des Lebens. In diesen Räumen werden Schüler lernen, Zusammenhänge der Welt zu verstehen. Dazu gehört das Bewusstsein der Verantwortung des Menschen gegenüber der Erde, der Schöpfung und der Zukunft.“

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