Liebfrauenschule: Austausch mit New York und Philadelphia

Von: na
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Endlich war er gekommen, der Moment, auf den sich die Gruppe der Liebfrauenschule seit Monaten gefreut hatte: Der Flug in die USA markierte den Beginn von drei aufregenden Wochen.

Eschweiler. Im regulären Englischunterricht lernen Schüler Vokabeln und Grammatik. Sie beschäftigen sich mit nennenswerter englischer Literatur und sprechen auch während des Unterrichts die zu lernende Fremdsprache.

Dennoch bleibt der Unterrichtsrahmen in Fremdsprachen immer zu einem gewissen Maß theoretisch, denn der Umgang mit den sogenannten „native Speakers” also den englischen Muttersprachlern, ist minimal. Die Auseinandersetzung mit den englischsprachigen Kulturen findet nur durch Schulbücher oder die Erfahrungen der Lehrer statt.

So eine eigene Erfahrung sammelte Englischlehrerin Simone Frank, die an der Eschweiler Liebfrauenschule unterrichtet, als Schülerin während eines Schüleraustauschs. Der Kontakt in die USA blieb danach weiter erhalten und brachte Simone Frank dazu, vor beinahe eineinhalb Jahren das Internet nach möglichen Schüleraustauschprogrammen für ihre eigenen Schüler zu durchforsten.

Bald schon stieß sie auf die „Bethlehem Catholic Highschool” im Bundesstaat Pennsylvania, die der Idee eines Schüler- und Kulturaustauschs mit einer deutschen Schule offen gegenüberstand.

Mit ihrem Kollegen Carsten Gier flog die engagierte Englischlehrerin in den Herbstferien letzten Jahres dann auf Eigeninitiative in den Osten der Vereinigten Staaten und machte den Schüleraustausch perfekt.

Bereits zuvor startete ein Emailprojekt in den Englischkursen, um ersten Kontakt mit möglichen Austauschpartnern aufzunehmen.

Nach zahlreichen Bewerbungen musste Anfang des Jahres das Losglück darüber entscheiden, wer zu den 20 privilegierten Schülern aus der Jahrgangsstufe „EF” gehören durfte, die sich auf einen erlebnisreichen dreiwöchigen Aufenthalt zwischen New York und Philadelphia freuen durften.

Am Samstag kam dann der von den Schülern und ihren zwei Lehrern Simone Frank und Carsten Gier lange herbeigesehnte Augenblick: Mit bester Laune und vielen Erwartungen im Gepäck bestiegen sie den Flieger in Richtung Amerika. Dort können sie sich nicht nur auf einen Aufenthalt in begeisterten Gastfamilien und den Besuch des regulären Unterrichts in der „BECA-High”, wie die „Bethlehem Catholic Highschool” von ihren Schülern genannt wird, freuen.

Die sechs Jungs und 14 Mädchen im Alter zwischen 15 und 16 Jahren werden mit ihren deutschen Lehrern auch drei Tage in der Weltmetropole New York und einen Tag in Philadelphia verbringen. Ein typisch amerikanisches Sportevent wie ein American Football-Spiel darf natürlich auch nicht im Programm dieses einmaligen Erlebnisses fehlen. Obwohl die Delegation der BLS am 31. Oktober leider nicht mehr in den Vereinigten Staaten sein wird, haben sich die amerikanischen Schüler die Organisation einer waschechten Halloweenparty für ihre deutschen Gäste nicht nehmen lassen.

Im Gegenzug versuchen auch die deutschen Schüler, die drei Wochen lang hautnah und intensiv die amerikanische Kultur kennen lernen werden, ihren Austauschpartnern zumindest ein Stück deutsches Brauchtum mit einem kleinen Oktoberfest näherzubringen.

Die „Förderung der interkulturellen Fähigkeiten”, als Ziel für den Englischunterricht im Lehrplan verankert, dürfte damit für Susan Bardenheuer, Lena Beitzel, Bastian Brosius, Felix Dreßen, Annalena Eckstein, Luca Engels, Lisa Feucht, Eva Katharina Fortak, Loreen Frinken, Pascal Gil, Justin Hoppe, Anna Houben, Laura Keßler, Andreas Krosch, Sandra Lander, Melissa Lövenich, Julia Pyritz, Dorothee Thevis, Lina Tiedke und Maren Wolfgarten, sowie ihre Stufenleiter Simone Frank und Carsten Gier drei Wochen lang in völlig neuen Dimensionen stattfinden.
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