Liebfrauenschüler spenden 12.000 Euro

Von: af
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Bert Schopen, Verena Dondorf, Susanne Lipps, Luca Lamerichs, Christian Dickmeis, Klara Eßer, Carsten Gier, Alexander Wynands und Willy Jung bei der Spendenübergabe der Liebfrauenschule an die Organisationen Ärzte ohne Grenzen, Jam, Ando und Lichtblicke. Foto: Anna Fitscher

Eschweiler. Unglaubliche 12.000 Euro haben Schüler, Eltern und Lehrer beim vorigen Weihnachtsbasar der Bischöflichen Liebfrauenschule Eschweiler eingenommen. Doch den Erlös behielt das Gymnasium nicht für sich – das Geld wurde aufgeteilt und an vier karitative Einrichtungen gespendet.

Der Förderverein Lichtblicke aus Aachen, der krebskranke und schwerstkranke Kinder und Jugendliche und deren Familien unterstützt, war eine der Organisationen, die eine Spende der Liebfrauenschule erhielt. Der Verein organisiert immer wieder Aktionen und Ausflüge für Kinder und deren Eltern, um etwas Farbe in den tristen Krankenhausalltag zu bringen. „Es war uns wichtig, auch ein innerstädtisches Projekt zu unterstützen“, so Klara Eßer, Schülervertreterin der Liebfrauenschule.

Doch auch im Ausland wird das eingenommene Geld des Weihnachtsbasars eingesetzt. Die bekannte Organisation „Ärzte ohne Grenzen“, die in rund 70 Ländern auf der ganzen Welt, vor allem aber in Afrika, medizinische und humanitäre Hilfe leistet, darf sich ebenfalls über eine Spende der Schule freuen.

Eine weitere Organisation, die eine Spende der Liebfrauenschule erhält, ist die christlich-humanitäre Entwicklungsorganisation „Jam“. Diese hat sich zum Ziel gemacht, Afrika in seiner Entwicklung zu einer wirtschaftlich unabhängigen Region zu unterstützen. Dies soll vor allem mit der Ausbildung von Landwirten, Unterstützung bei der Ernährung und einer sicheren Trinkwasserversorgung gewährleistet werden.

Dass das gespendete Geld wirklich ankommt, sehen die Schüler aber vor allem bei der Organisation „Ando – modular aid“. Dieser Zusammenschluss aus jungen Berufstätigen und Studenten hat es sich zur Aufgabe gemacht, die medizinische Versorgung von Kindern in Ghana zu verbessern. In der Stadt Cape Coast entsteht derzeit eine Kinderklinik, in der insbesondere Infektionserkrankungen wie Malaria behandelt werden sollen.

„Der Bau eines Brunnens, der die Wasserversorgung der Klinik gewährleisten soll, konnte fast vollständig von den Spenden der Liebfrauenschule bezahlt werden“, berichtete Alexander Wynands, der stellvertretend für das Ando-Team bei der Spendenübergabe in der Liebfrauenschule vor Ort war.

Wynands hatte auch einige Fotos von den entstehenden Gebäuden der Klinik mitgebracht. „Wir hoffen, dass die Klinik noch in diesem Jahr eröffnet werden kann“, so der Ando-Team-Vertreter.

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