„Lichtblicke” für die Kinder

Von: jml
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Benjamin (Leinwandbild) ist im
Benjamin (Leinwandbild) ist immer mit dabei - trotz aller Schicksalsschläge soll die Gemeinschaft bestehen bleiben, sowohl die der Kinder als auch die der Eltern. Foto: Julia Meuser

Eschweiler. Hamburger und Pommes stehen heute auf dem Programm. „Aber bitte ohne Salat!”, ruft sofort der Kleinste der Kinder aus. Im Haus Lersch bekocht sich der Verein „Lichtblicke - Helfen Sie uns zu helfen!”. Gemeinsam mit vier Köchen brutzeln die Kinder Köstliches.

Begeistert fachwerkeln sie am Herd. So manch einer ist gar nicht mehr von der Küche loszureißen und hilft - wenn man schon mal da ist - in einem bei anderweitigen Vorbereitungen. Anschließend sitzen die Kinder gemeinsam an einem großen Tisch und verputzen die Burger.

Gemeinschaft. Ein ganz besonderes Stichwort an diesem Abend. Denn: Die Kinder, die heute so glücklich an einem Tisch sitzen und ihre selbstgemachten Hamburger verdrücken, teilen ein schweres Schicksal. Sie sind krebskrank. Vor zwei Jahren gegründet, unterstützt der Verein „Lichtblicke” krebskranke Kinder. Spenden werden jedoch nicht für die Forschung ausgegeben. Stattdessen werden mit Hilfe von Geldern Veranstaltungen ermöglicht, die den Kindern außerhalb des Alltags und der Klinik „Lichtblicke” ermöglichen.

Und nun, nach dem „American Diner” im Haus Lersch, steht auch schon der nächste Höhepunkt auf dem Programm: In zwei Wochen geht es in den Tagebau Inden.

Vor zwei Jahren wurde der Verein ins Leben gerufen: Bei dem kleinen Benjamin wurde im Alter von acht Monaten Krebs diagnostiziert. Mit 17 Monaten starb er schließlich an der Krankheit. Die Welt schien still zu stehen. In diesen acht Monaten ist Benjamins Eltern, ebenso wie anderen Müttern und Vätern, etwas aufgefallen: Da jeder der Patienten auf seinem Zimmer bleibt, kennt man sich kaum. Eine Gemeinschaft muss her. Denn: Dasselbe Schicksal schweißt zusammen. So entstand die Idee, Aktionen für die Kinder zu organisieren. Die Kinder gingen zum Beispiel gemeinsam angeln. Anschließend wurden die selbst gefangenen Fische gegrillt und verputzt. Das Ziel des Vereins: Der Krankenhausaufenthalt soll nicht mehr so trist sein, die Kinder wieder „Lichtblicke” in ihrem Leben haben. Doch all dies ist nur mittels Spenden möglich. Und gerade jetzt zur Weihnachtszeit wird das knapp. Schließlich soll auch jedes Kind ein Weihnachtsgeschenk erhalten können.

Spendenkonto: Sparkasse Aachen, BLZ 390 500 00, Konto-Nr. 1070864069, Kontakt: michael.hoppstaedter@tele2.de.
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