Eschweiler - Lichtblick für Menschen in der Abwärtsspirale

Lichtblick für Menschen in der Abwärtsspirale

Von: sh
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„Die Armut steigt per se, auch in Eschweiler”, sagt Diplomsozialarbeiter Heinz-Dieter Hahn von der Caritas/Wabe-Fachberatung. Foto: Stefan Herrmann

Eschweiler. „Das Hauptproblem unserer Klienten ist nach wie vor die Arbeitslosigkeit. Hier steigen die Zahlen weiter an”, blickt Heinz-Dieter Jahn auf den Jahresbericht 2008. Der Diplomsozialarbeiter arbeitet in der Eschweiler Caritas/Wabe-Fachberatungsstelle. 81 Klienten wurden von Hahn im vergangenen Jahr in der Indestadt beraten und betreut.

Im Vergleich zu 2007 beinhaltet das einen Anstieg um neun Klienten. Der Sozialarbeiter prangert generelle gesellschaftliche Tendenzen abseits der Daten an, die mehr und mehr Menschen in eine Abwärtsspirale ziehen. Da kommt die Wirtschaftskrise dann noch erschwerend hinzu.

„Wabe” steht für „Wohnen, Arbeit, Beratungen”. Seit 1990 besteht die Fachberatungsstelle für Personen in besonderen sozialen Schwierigkeiten.

Bei einer aktuell errechneten Armutsquote von 16,2 Prozent im Raum Aachen wird die Arbeit der Fachstellen immer wichtiger: psychosoziale Beratung, Wohnraumsicherung, Hilfe bei der Arbeitsuche, Schuldnerberatung, Geldverwaltung und Hilfe bei Behördenangelegenheiten sind nur ein Auszug des Tätigkeitsfeldes von Heinz-Dieter Hahn.

„Viele meiner Klienten entwickeln mittlerweile eine depressive Haltung und Mutlosigkeit”, ist es für Hahn bereits eine Minute vor zwölf.
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