Licht am Ende des Tunnels: Stadt will 2017 Plus erreichen

Von: Patrick Nowicki
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Eschweiler. Im kommenden Jahr will die Stadtverwaltung schwarze Zahlen schreiben. Dies geht aus dem Etatentwurf hervor, der am Mittwoch dem Eschweiler Rat vorgelegt wurde. Demnach soll am Ende des Jahres 2017 ein Überschuss von 1,73 Millionen Euro bleiben.

Dafür will die Stadtverwaltung nicht die Grund- und Gewerbesteuer erhöhen. Sie schlägt vor, lediglich die Steuer auf Glücksspiele anzuheben, was einem Einnahmenplus von etwa 200.000 Euro entspricht.

Stadtkämmerer Stefan Kaever betonte am Mittwoch, dass sich die Perpektiven der Verwaltung im Haushaltssicherungskonzept als realistisch herausgestellt haben. „Die mittelfristige Planung bis zum Jahr 2020 sieht mindestens einen ausgeglichenen Haushalt vor“, sagte er. Das Zahlenwerk wird in den Parteien nun diskutiert, ehe in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses an den Stellschrauben gedreht wird. Entschieden wird der Etat schließlich am 13. Dezember in der letzten Ratssitzung des Jahres.

Zu diesem Zeitpunkt steht übrigens noch nicht fest, wie hoch die größte Ausgabenposition der insgesamt 172,18 Millionen Euro ist. Die Städteregionsumlage wird mit 38,61 Millionen Euro veranschlagt. Der Umlagesatz wurde vorsorglich um einen Prozentpunkt erhöht. Zum Vergleich: In diesem Jahr beträgt die Umlage, rechnet man auch die Beteiligung der Stadt an den Öffentlichen Pernonennahverkehr hinzu, 2,6 Millionen Euro weniger. Weiterer Haken: Der Etat der Städteregion wird erst im Februar des nächsten Jahres verabschiedet. Erst dann kann definitiv gesagt werden, wie viel Eschweiler nach Aachen überweisen muss.

Ein deutliches Plus sollen die Einnahmen des kommenden Jahres verzeichnen: um 15,62 Prozent auf 173,91 Millionen Euro. Die größte Mehreinnahme erzielt die Stadt bei den Schlüsselzuweisungen, nämlich 14 Millionen Euro. Auch dies ist eine Spätfolge der Gewerbesteuernachzahlung in 2015, wodurch der Anteil am Gemeindetopf in 2016 deutlich geringer ausfiel. Ein ausführlicher Bericht folgt in unserer morgigen Ausgabe.

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