Letzte Korrekturen am Bronzemodell der Innenstadt

Von: tob
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Simon Küpper (links) und Franz-Josef Surges (rechts) gehörten zum Geschichtsvereinsteam, das mit den Künstlern Egbert Broerken und seinem Sohn Felix über die Details des Bronzemodells sprach.

Eschweiler. Es dauerte am Freitag keine zwei Minuten, bis sich die ersten interessierten Bürger an der Ecke Marktstraße/Indestraße eingefunden hatten. Im August wird dort das Bronzemodell der Eschweiler Innenstadt im Jahr 1954 installiert. Gestern waren die Künstler vor Ort, um letzte Änderungen am Modell vorzunehmen und es an den Findling anzupassen.

Noch in diesem Monat soll das Modell an die Gießerei gehen, höchste Zwei also, letzte Änderungen vorzunehmen. Und so fanden sich gestern Mitglieder des Eschweiler Geschichtsvereins sowie die Künstler Egbert Broerken und sein Sohn Felix, der das Eschweiler Modell federführend betreut, zunächst in den Archivräumen des Geschichtsvereins unter dem Rathaus ein.

Rund drei Monate hat Felix Broerken bis dato an dem Modell gearbeitet – anhand von alten Fotos und eigenen Besichtigungen vor Ort. Simon Küpper, Franz-Josef Surges, Armin Gille und Marie-Theres Kugel hatten gestern noch einige Wünsche. Etwa eine leichte Verlegung eines Teils der Inde, zwei Autos auf dem Marktplatz, eine Korrektur des Kirchturms von St. Peter und Paul – um nur einige zu nennen.

Das Künstlerduo, das in Deutschland und auch im übrigen Europa bislang 150 solcher Modelle angefertigt hat, schrieb fleißig mit und wird die Wünsche nun umsetzen. Das Modell wird die vom Geschichtsverein gewünschte, maximal Größe erreichen, also rund 80 mal 130 Zentimeter. Kostenpunkt: 30.000 Euro. Die Hälfte davon sind Spenden und für jeden gespendeten Euro legt die Stadt einen drauf.

Initialzündung des Projekts war eine von Armin Gille geleitete Stadtführung mit jüngeren und zugezogenen Indestädtern. Trotz der Beschreibung fehlte den Teilnehmern eine genaue Vorstellung, wo Mühlen-, Bach- und Judenstraße verliefen, wie sich die Inde einst durch die City schlängelte.

Gerne dürfen sich noch weitere Unterstützer melden. Auskünfte erteilt der EGV: Telefon 02403/32225, E-Mail: FJSurges@gmx.de.

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