Lesung: „Amelies Abschiede – Eine Lügengeschichte“

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Christoph Leuchter sorgt für einen ganz besonderen Abend im Kulturzentrum Talbahnhof.

Eschweiler. Diesmal gibt es alles auf einmal: Christoph Leuchter liest aus seinem aktuellen Roman „Amelies Abschiede – Eine Lügengeschichte“, dazu kredenzt Harald Claßen mit Klarinette und Saxofon eine kongeniale musikalische Begleitung, und dann spielen und singen die beiden auch noch aus Leuchters Songprogramm. Ein ganz besonderer Abend ist das am Dienstag, 13. Mai, ab 20 Uhr im Kulturzentrum Talbahnhof am Raiffeisen-Platz.

Der Vater stirbt, und Amelie findet einen Brief seiner Geliebten ... Mit diesem Fund beginnt ein Suchspiel: Was für ein Mensch war ihr Vater, und wer ist die Geliebte? Bei dem Versuch, diese Fragen zu beantworten stößt Amelie auf immer weitere Ungeheuerlichkeiten. Etwa auf ein Manuskript in unzähligen Variationen, die der Autor alle mit demselben Titel überschrieben hat: Amelies Abschiede.

Wahrheit oder Hirngespinst?

Mit diesem Fund beginnt ein Suchspiel: Wer ist Amelie? Trauernde Tochter, doppelt erfundene Figur, notorische Lügnerin?

Und niemand weiß, was von ihren Männern zu halten ist: Vater oder Hirngespinst, Geliebter oder Peiniger? Möglicherweise sind sie alle Teil eines Reigens, einer etwas kruden erotischen Fantasie. Oder sie sind schlichte, brutale Wirklichkeit. Am Ende jedenfalls liegt Amelie schwer verletzt im Krankenhaus und erzählt: Der Vater stirbt, und Amelie findet einen Brief seiner Geliebten ...

Kreatives Schreiben

Christoph Leuchter, geboren 1968, lebt als Autor und Musiker bei Aachen. Dort unterrichtet er Angewandte Text- und Literaturwissenschaft bzw. Kreatives Schreiben an der RWTH Aachen University. Die dort abgehaltenen Kurse entwickeln Strategien zur Optimierung der Schriftsprache in den verschiedensten Genres. Kern des Unterrichts bleibt dabei die praxisnahe Text- und Lektoratsarbeit in Kleingruppen. Christoph Leuchter ist promovierter Germanist.

Christoph Leuchter hat für verschiedene Verlage und Institute gearbeitet und erhielt als Autor unter anderem das Stipendium des Literarischen Colloquiums Berlin. Sein fulminantes Debüt „Letzter Akt“ ist 2012 ebenfalls bei Steidl erschienen.

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf für 13,20 Euro im Talbahnhof am Raiffeisen-Platz und im Medienhaus Librodrom, Marienstraße 2, und an der Abendkasse für 15 Euro.

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