Lego-Roboter tanzt im Rondell

Von: anka
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Wagten sich an die Robotertechnik mit viel Elan und Begeisterung heran: Die Sechst- und Achtklässlerinnen des Städtischen Gymnasiums Eschweiler programmierten Roboter aus Legosteine. Foto: Anne Karduck

Eschweiler. Bereits das eine oder andere Mal haben Isabella, Mona und Maren die kleinen Technikwunder im Fernsehen oder in Zeitschriften gesehen, ohne dabei jedoch nur einen Hauch von der Funktionsweise der laufenden, springenden und musizierenden Roboter zu kennen.

Schließlich scheint die Informatikbranche, auf deren Gebiet sich die Roboter bewegen, weit entfernt von jeglichem Zahlen- und Computerverständnis der drei Sechstklässlerinnen des Städtischen Gymnasiums. Umso erstaunter waren sie, als ihre Mathelehrerin Christine Müller einen bunten Prospekt von der RWTH Aachen mitbrachte.

Und siehe da: Vorgestellt wurde das Projekt des Lehr- und Forschungsgebietes Informatik „go4IT”, das Schülerinnen der Unterstufe in der Region Einblicke in die anscheinend so komplizierte Welt der Robotertechnik gewährt.

Was dort auf dem Prospekt knapp erläutert wurde, machte anschließend Lust auf mehr: 27 Schülerinnen der Klassen 6d, 6e und 8e meldeten sich für das Projekt an, so dass an vier Tagen im Rondell des Städtischen Gymnasiums getüfelt und programmiert wurde, was das Zeug hielt.

„Die Idee eines solchen Projekts entstand vor rund eineinhalb Jahren, um den Nachwuchs, insbesondere Mädchen, für die Naturwissenschaften zu begeistern”, erläuterte Helen Magiera, die mit Andrea Klinkenberg den Workshop an den ersten beiden Tagen leitete und angehende Informatiklehrerin ist. Für Mathelehrerin Christine Müller, die das Projekt am Städtischen Gymnasium in die Wege geleitet hatte, fällt „go4IT” auch in die Bereiche der Berufswahlvorbereitung sowie der Begabtenförderung.

Während die jungen PC-Profis am ersten Tag die Roboter aus kleinen Legosteinen zusammenbauten, diese programmierten und am Ende Ultraschallsensoren einsetzten, wurden am zweiten Projekttag die Programmierungen weitergeführt und Choreografien einstudiert.

Neben dem Programmieren von Bewegungen der Arme und Beine erfuhren die Nachwuchsinformatikerinnen auch, wie es möglich ist, Musik in die Legofiguren zu spielen und diese tanzen zu lassen. „Es war sehr gut, dass wir fast nur alleine arbeiten durften”, lobte Anna-Kalina das hohe Maß an Eigenverantwortlichkeit während des Projekts, das von Professor Dr. Ulrik Schroeder sowie Dr. Hiltrud Westram entwickelt wurde. Es soll in den nächsten Monaten fortgesetzt werden.
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