Eschweiler - Lebenswichtige Hinweise zum Thema „Verkehrssicheres Radfahren“

Lebenswichtige Hinweise zum Thema „Verkehrssicheres Radfahren“

Von: ran
Letzte Aktualisierung:
Verkehrssicherheitsberater Udo Eibert (links) schult an der Liebfrauenschule
Notwendiger Unterricht: Verkehrssicherheitsberater Udo Eibert (links) schulte die Schüler der 5. Klassen der Liebfrauenschule.

Eschweiler. Es sind schlicht und ergreifend lebenswichtige Hinweise, die Udo Eibert immer wieder an Kinder und Jugendliche weitergibt. Der Verkehrssicherheitsberater der Polizei Aachen besuchte die Bischöfliche Liebfrauenschule, um dort mit den Schülern der 5. Klassen das Thema „Verkehrssicheres Radfahren“ zu behandeln.

Nachdem die jungen Straßenverkehrsteilnehmer in ihrem letzten Grundschuljahr an der Radfahrausbildung teilgenommen hatten, stand nun die Vertiefung der Aspekte „Das verkehrssichere Fahrrad“, „Der Fahrradhelm“ sowie „Linksabbiegen“ auf dem Programm.

Ein Unterricht, der laut Udo Eibert bitter notwendig ist: „Für zehnjährige Kinder gibt es im Straßenverkehr keine wirklich hohe Sicherheit. Sicheres Fahrradfahren muss sich entwickeln. Dabei stehen natürlich vor allem die Eltern in der Verantwortung, ihre Kinder beim Erlernen des richtigen Verhaltens im Straßenverkehr zu unterstützen“, unterstreicht der Polizeihauptkommissar.

Vor allem im Bereich des „Wahrnehmungsvermögens“ sollten Eltern ihre Kinder schulen. Leider seien aber bei jungen Verkehrsteilnehmern neben den Schwierigkeiten, sich im Schilderwald des Straßenverkehrs zurechtzufinden, immer häufiger auch motorische Probleme bei der Beherrschung des Fahrrads zu verzeichnen. „In dieser Hinsicht wird die Situation durchaus flächendeckend dramatisch. Es gibt immer mehr Indoor- und immer weniger Outdoor-Kinder“, zitiert Udo Eibert, der seit 1999 als Verkehrssicherheitsberater tätig ist, einen Kollegen.

Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass das Bestehen der sogenannten Fahrradprüfung keineswegs mehr selbstverständlich ist. „Das Ergebnis der Prüfung hat allerdings generell nur einen Empfehlungscharakter“, erklärt der Polizeibeamte. „Deshalb gehört es zu unseren wichtigsten Aufgaben, vor allem Eltern, aber auch Lehrer in Sachen Verkehrserziehung zu sensibilisieren.“ Und: „Eltern sollten natürlich als Vorbilder agieren!“, fordert Udo Eibert.

Doch das dies nicht immer der Fall ist, bekommt der Polizist beinahe täglich vor Augen geführt. „An einem Morgen gab es im Bereich des absoluten Halteverbots vor der Liebfrauenschule innerhalb von acht Minuten elf Verstöße“, musste er kopfschüttelnd feststellen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert