Eschweiler - Lebensretter in der Ausbildung: Neuer Lehrgang startet

Lebensretter in der Ausbildung: Neuer Lehrgang startet

Von: ran
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Eineinhalb Jahre theoretischer und praktischer Ausbildung liegen vor ihnen: 18 Anwärter der Feuerwehren Eschweiler, Stolberg, Herzogenrath, Würselen, Düren sowie der Nato starteten nun in der Feuer- und Rettungswache der Stadt Eschweiler in den 11. Interkommunalen Lehrgang für Brandmeisteranwärter von Berufsfeuerwehren. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Sie retten Leben - doch der Weg zum voll ausgebildeten Berufsfeuerwehrmann ist beschwerlich. Am Freitagmorgen startete nun in der Feuer- und Rettungswache der Stadt Eschweiler für 18 Auszubildende der 11. Interkommunale Lehrgang für Brandmeisteranwärter.

Bis September 2017 werden die Azubis der Feuerwehren Eschweiler, Stolberg, Herzogenrath, Würselen, Düren sowie der Nato in Theorie und Praxis geschult, damit sie nach erfolgreich abgeschlossener Prüfung (zunächst) ihren Weg im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst beschreiten können.

Synergieeffekte nutzen

Seit 2006 wird in der Region Aachen-Düren die Kooperation zwischen den Kommunen bei der Ausbildung der Brandmeisteranwärter von Berufsfeuerwehren praktiziert. Die Stadt Eschweiler übernimmt bei der nun 11. Auflage des Lehrgangs die Funktion der Ausbildungsbehörde und stellt mit Axel Johnen, Leiter der Eschweiler Feuer- und Rettungswache, auch den Ausbildungsleiter.

Die Inhalte der Ausbildung werden allerdings nicht nur in Eschweiler vermittelt, sondern im Sinne interkommunaler Kooperation auch an den übrigen Feuerwehrstandorten der Städteregion. So stellen neben den Feuerwehren der Städte Eschweiler, Stolberg, Herzogenrath, Würselen und Düren sowie der Nato auch die Stadt Alsdorf, der Kreis Düren sowie RWE ihre Ressourcen während des Lehrgangs zur Verfügung, so das Synergieeffekte optimal ausgenutzt werden können.

„Sie streben einen anspruchsvollen Beruf an, der eine wichtige Säule innerhalb unserer Gesellschaft darstellt“, begrüßte Bürgermeister Rudi Bertram die 18 Lehrgangsteilnehmer. „Damit sie den Anforderungen, die dieser Beruf stellt, gerecht werden können, ist eine qualitativ hochstehende Ausbildung unabdingbar“, so der Verwaltungschef. Die Personalratsvorsitzende Sandra Hunscheidt-Fink betonte, dass Bild der Feuerwehr sei sehr von der Vorstellung des Retters, der mit dem Löschschlauch in der Hand in ein brennendes Haus laufe, geprägt.

Doch in der Realität sei das Aufgabenspektrum der Feuerwehrleute wesentlich breiter gefächert. „Sie alle haben bereits mindestens eine qualifizierte Ausbildung hinter sich und sind nun bereit, eine weitere äußerst anspruchsvolle Ausbildung in Angriff zu nehmen. Vor diesem Engagement ziehe ich den Hut“, hieß die Verwaltungsmitarbeiterin die Lehrgangsteilnehmer ebenfalls willkommen.

Axel Johnen warf abschließend einen Blick auf die kommenden 18 Monate: „Sie haben sich für einen interessanten, abwechslungsreichen, vielseitigen, aber auch fordernden Beruf entschieden. Und wir werden und müssen viel von ihnen fordern.“ Viel Theorie, aber nicht zuletzt zahlreiche praktische Einheiten lägen vor den Auszubildenden. „Das Ziel ist klar: Wir Ausbilder möchten im September des kommenden Jahres 18 neue Brandmeister begrüßen!“

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