Eschweiler - Lauter Knall in Weisweiler: Ofen fliegt auseinander

Lauter Knall in Weisweiler: Ofen fliegt auseinander

Von: irmi
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Brenzlige Situation: In der Krause gab es einen lauten Knall. Foto: Ralf Roeger

Eschweiler. Einige Anrufer alarmierten am Mittwochnachmittag gegen 16 Uhr die Feuerwehr: „In der Krause gibt es eine heftige Rauchentwicklung!“ Leider wusste niemand, wo es brannte. Also machte sich die Feuerwehr auf die Suche und fuhr die Straße „In der Krause“ rauf und runter und wurde schließlich in der Firma Backtechnik fündig.

Der Rauch kam von der Rückseite des Geländes und zwar aus dem Kamin. „Wir dachten zunächst, dass ein Kaminbrand den starken Rauch verursacht“, erklärte Feuerwehrchef Axel Johnen am Donnerstag auf Nachfrage unserer Zeitung. „Wir sind dann in die Werkshalle rein und sahen, dass ein Hitzeofen ordentlich qualmte. Gerade dort angekommen, gab es einen lauten Knall und der Ofen flog auseinander“, schildert Johnen die gefährliche Situation.

Die Wehr löschte sofort die Flammen, die aus dem Heizgerät schlugen und evakuierte sofort alle Firmenmitarbeiter, weil die Halle mittlerweile stark verraucht war. Die Feuerwehrleute, die sich vor dem Gebäude bereithielten, sahen, als es drinnen knallte, wie der Kaminaufsatz etwa 40 Meter durch die Luft flog.

Die Wehr war insgesamt mit 50 Leuten im Einsatz, mit der Hauptwache und mit den Löschzügen aus Weisweiler, Bohl und Dürwiß. „Als es den Knall gab, haben wir die Alarmstufe erhöht“, erklärte Johnen den großen Personaleinsatz. Der Ofen ist übrigens Schrott und der Firmeninhaber beziffert den Sachschaden mit 60 000 Euro.

Betriebsunfall

Zu einem weiteren Betriebsunfall kam es am Donnerstag in einer Firma im Industrie- und Gewerbepark (IGP). Dort ist eine Mitarbeiterin von einem Gabelstapler angefahren und leicht verletzt worden. Die 51-Jährige wurde ins Krankenhaus gebracht.

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