Eschweiler - Langerwehe und Düren kämpfen sich ins Finale

Langerwehe und Düren kämpfen sich ins Finale

Von: ran
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Lufthoheit: In dieser Szene scheint der SC Kellersberg obenauf zu sein, doch die Spieler des TuS Langerwehe erwiesen sich im Elfmeterschießen als treffsicherer und zogen durchaus verdient in das Finale des 20. Blausteinsee-Cups ein. Foto: Andreas Röchter
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Alles im Griff hatten in der zweiten Vorschlussrundenpartie die Spieler des GFC Düren 99 (rechts), die den Ligarivalen Alemannia Mariadorf deutlich mit 4:0 in die Schranken wiesen.

Eschweiler. Eigentlich sollten es Spiele auf Augenhöhe sein, in denen am Samstag die beiden Finalisten des 20. Blausteinsee-Cups von Rhenania Lohn ermittelt wurden. Schließlich trafen in der Vorschlussrunde mit dem TuS Langerwehe und SC Kellersberg zunächst zwei Bezirksligisten aufeinander, bevor anschließend die beiden Landesliga-Rivalen Alemannia Mariadorf und GFC Düren 99 die Klingen kreuzten.

Wurde die Erwartung im ersten Spiel erfüllt, sah es in Partie zwei anders aus: Der TuS und der SC boten den Zuschauern im Stadion am Blausteinsee unterhaltsame 90 Minuten, in denen Langerwehe sein Chancenübergewicht während der regulären Spielzeit allerdings nicht in Zahlen umsetzen konnte. So stand es beim Abpfiff von Schiedsrichter Marc Dolfen immer noch 0:0.

Im fälligen Elfmeterschießen holte Langerwehe das zuvor versäumte nach und behielt mit 4:2 die Oberhand.

Das zweite Semifinale war von einer mit zunehmender Spielzeit immer deutlicheren Überlegenheit des GFC Düren 99 geprägt, der sich gegen die Land-Alemannia mit 4:0 durchsetzte und damit sein Gesamttorverhältnis während des Blausteinsee-Cups vor dem Finale auf 19:0 erhöhte.

Der TuS Langerwehe, der in seinem Auftaktspiel beim Traditionsturnier in Eschweilers Norden den Gastgebern von Rhenania Lohn noch mit 0:1 unterlegen war und sich durch einen anschließenden 4:0-Sieg über den SCB Laurenzberg für die Zwischenrunde qualifiziert hatte, wo ein torloses Remis gegen Rhenania Eschweiler und ein 4:0 über Jugendsport Wenau den Weg in die Runde der letzten Vier ebnete, bestätigte seinen Aufwärtstrend auch gegen den SC Kellersberg.

Angetrieben vom technisch starken Hicham Boubrik erspielte sich die am Samstag von Lothar Weber betreute Elf eine Reihe von Chancen, nutzte diese aber nicht. Marcel Fila scheiterte aus kurzer Distanz an SC-Torhüter Nico Hühne, der auch einen Freistoß von Maik Engelhardt entschärfte. Bei einem Schussversuch von Martin Koll brachte ein Kellersberger Verteidiger noch sein Bein dazwischen. Auf der anderen Seite musste TuS-Keeper David Thiel in der 36. Minute in höchster Not retten.

Als Mitte der zweiten Halbzeit dann der Langerweher Christoph Jesussek mustergültig von Hicham Boubrik angespielt wurde, den Ball jedoch über das Tor jagte, zeichnete sich endgültig ab, dass in den regulären 90 Minuten kein Tor fallen würde.

Das Elfmeterschießen musste die Entscheidung bringen: Und hier schien alles sehr schnell in Richtung des TuS Langerwehe zu laufen. Kapitän Yannik Stein, Hicham Boubrik und Lukas Widua trafen, David Thiel wehrte die ersten beiden Versuche der Kellersberger ab. Dann verkürzte Yasin Cebeci für Kellersberg auf 1:3 nach jeweils drei Schützen.

Als dann aber Maik Engelhardt an Nico Hühne scheiterte und Tugay Temel auf 2:3 verkürzte, wurde es noch einmal knapp. Doch Marvin Simons behielt die Nerven, verwandelte seinen Elfmeter und brachte somit den TuS-Erfolg in trockene Tücher.

Im Semifinale der Landesligisten konnte Alemannia Mariadorf in der Anfangsphase durchaus Akzente setzen. In der achten Minute tauchte Pavlos Mironidis frei vor GFC-Torwart Thomas Mörs auf, scheiterte jedoch am Schlussmann. Doch nach und nach übernahm die Mannschaft aus Düren die Spielkontrolle.

Tsuzuka Toshimasa verfehlte das Ziel mit einem Weitschuss noch knapp. Doch in Minute 35 war es soweit: Mariadorf leistete sich einen Ballverlust in eigener Hälfte, es folgten zwei schnelle Pässe und Sugiyama Joichiro stand frei vor Alemannia-Keeper Aleks Lovric, dem er keine Abwehrchance gab. In den zweiten 45 Minuten neigte sich das Pendel dann weiter in Richtung GFC, der seine Überlegenheit nun auch in Tore ummünzte.

Björn Salger profitierte in der 58. Minute von einem präzisen Zuspiel und erhöhte nach einem schnellen Angriff aus kurzer Distanz auf 2:0. Die 71. Minute brachte schließlich die endgültige Entscheidung, als GFC-Spielführer Julian Nießen einen Foulelfmeter zum 3:0 sicher verwandelte.

Zehn Minuten vor dem Schlusspfiff hatte die Alemannia-Abwehr erneut das Nachsehen. Björn Salger nahm einen Pass in die Tiefe an, lief alleine auf Aleks Lovric zu und überwand diesen zum Endstand von 4:0. Das Endspiel zwischen dem TuS Langerwehe und dem GFC Düren 99 stand.

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