Eschweiler - Landgericht: Weniger Kirchenaustritte, aber mehr Familiensachen

Landgericht: Weniger Kirchenaustritte, aber mehr Familiensachen

Von: tob
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Eschweiler. Die Zahl der Kirchenaustritte ist im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2014 gesunken. Die aktuellen Zahlen des Amtsgerichts Eschweiler wurden am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz des Landgerichts Aachen bekanntgegeben.

541 Menschen traten 2015 aus der Kirche aus. Im Jahr 2014 waren es noch 654, im Jahr 2013 kehrten 513 Bürger der Kirche den Rücken. Die Zahl der Zivilsachen ist fast konstant geblieben. 1723 waren es im Jahr 2015, 1734 im Jahr zuvor und 1746 im Jahr 2013.

Mehr Strafsachen

Die Zahl der Familiensachen ist erneut angestiegen. Wurden 2013 noch 1596 Familiensachen am Eschweiler Amtsgericht verhandelt, waren es 2014 dann 1781 und im vergangenen Jahr 1925. Die Zahl der Strafsachen war von 2013 (655) auf 2014 (582) gesunken, ist jedoch dann wieder stärker angestiegen: 762 Strafsachen waren es im vorigen Jahr.

Konstant blieben die Bußgeldverfahren, die am Amtsgericht Eschweiler, das auch für Stolberg zuständig ist, verhandelt wurden. Unverändert blieb die Zahl bei 301 (2013 waren es 335). Einen deutlichen Zuwachs gibt‘s bei den Jugendstrafsachen: von 415 im Jahr 2014 auf 581 in 2015. Zum Vergleich: 2013 wurden 459 Jugendstrafsachen verhandelt.

Weniger Zwangsversteigerungen

Ein kontinuierlicher Anstieg ist wiederum bei den Schöffensachen zu verzeichnen. Von 82 im Jahr 2013 über 98 im Jahr 2014 bis hin zu 111 im vergangenen Jahr. Auch die Zahl der Jugendschöffensachen ist gestiegen. Waren es 2014 noch 152, wurden im Vorjahr 209 Fälle gezählt. Diese Zahl liegt allerdings noch unter dem Niveau von 2013: Damals waren es 251.

Bleiben die Zwangsversteigerungen. „Nur“ noch 114 waren es im Vorjahr. Zum Vergleich: 2014 lag die Zahl bei 152, im Jahr zuvor bei 153.

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