Land kürzt der VHS die Mittel

Von: mic
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Eschweiler. Mit 12.136 Unterrichtsstunden und 751 Veranstaltungen verzeichnete die Volkshochschule in den beiden Semestern 2008 einen neuen Rekord.

Diese und viele weitere Zahlen legte VHS-Leiter Hans-Werner Schmidt dem Kulturausschuss in der ersten Sitzung nach der Kommunalwahl vor.

Als „stolze Zahl” bezeichnete Helen Weidenhaupt (SPD) den Deckungsgrad aus Kosten und Erträgen in Höhe von 78 Prozent. Daraus ergab sich ein städtischer Zuschuss in Höhe von rund 158.000 Euro, der damit deutlich unter der vereinbarten Höchstgrenze von 200.000 Euro blieb.

Hans-Werner Schmidt wies in seinem Vortrag auf einige auffällige Entwicklungen hin. So sei die Zahl der Unterrichtsstunden im Fachbereich Integration mit 3369 (28 Prozent des Gesamtunterrichts) im Vergleich zum Vorjahr (21 Prozent) deutlich gestiegen.

Auffällig sei weiterhin der permanente Rückgang an EDV-Kursen - ein bundesweiter Trend, wie Schmidt anmerkte. „Das liegt entweder daran, dass alle es mittlerweile können oder zumindest jemanden kennen, der es kann.”

Schmidt wies am Mittwoch auf ein weiteres Phänomen hin: Die Höhe der Landeszuweisung sei in den vergangenen Jahren „sehr stark zurückgegangen, was ich sehr bedauere”. Waren es im Jahr 2002 noch rund 180.000 Euro, so erhielt die Eschweiler Volkshochschule 2008 nur noch rund 128.000 Euro vom Land.
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