Lachen, Singen und Schunkeln als Medizin für die Patienten

Von: tob
Letzte Aktualisierung:
4938872.jpg
Erkennen Sie ihn? Elmar Wagenbach war gestern als Clown im St.-Antonius-Hospital unterwegs. Foto: G. Witzt

Eischwiele. Normalerweise läuft Elmar Wagenbach, Geschäftsführender Vorstand, im Anzug durch das St.-Antonius-Hospital. Also in einem „normalen“ Anzug mit Krawatte & Co. Am Donnerstag sah das ein wenig anders aus. Elmar Wagenbach war geschminkt, trug ein Clownkostüm – und befand sich damit in bester Gesellschaft.

Noch vor der offiziellen Eröffnung des Straßenkarnevals ging es im Krankenhaus jeck zu. „Lachendes Schpitaal!“ heißt die Veranstaltung, die aus dem Eschweiler Karnevalsfahrplan nicht wegzudenken ist.

„Wir sind noch vor allen anderen dran“, sagte Elmar Wagenbach mit einem breiten Grinsen. Und Recht hat er: Pünktlich um 9.11 Uhr startete das jecke Programm im Spital. Das Besondere: Das närrische Treiben wurde wieder auf die Zimmer übertragen, für alle die, die nicht ins Erdgeschoss kommen konnten. „Lachen ist die beste Medizin“, gab Wagenbach allen Patienten mit auf den Weg und damit die Bühne für die Unterhaltung frei.

Das Programm konnte sich einmal mehr sehen lassen. Die Brass-Els-Kapelle eröffnete, und es dauert nicht lange, bis die Patienten und das Personal singend und schunkelnd vor der Bühne standen und saßen. Die Musiker hatten einen bunten Strauß an Melodien im Gepäck.

„Das haben wir auch noch nie gehabt: Ein Tanzmariechen, das durch die Decke abhauen möchte“, sagte Moderator Frank Uerlings nach dem Auftritt des Löwengarde-Tanzpaares Sophia Meißen und Steffen Engels. In der Tat, die kleine Bühne nutzte das Duo komplett aus – in sämtliche Richtungen.

Für Steffen Engels war es gar ein Jubiläum. Zum zehnten Mal war er bei „Lachendes Schpitaal!“ dabei. Bevor natürlich auch Prinz Wolfgang II. mit Zerm Frank und Gefolge ins Krankenhaus einmarschierten, stattete aber zunächst das Karnevalskomitee einen Besuch ab. Unter großem Jubel zog dann der Prinz ein und präsentierte sein kleines Programm.

Das war aber längst noch nicht alles. Es gab Musik von De Fröngde und dann wieder etwas fürs Auge: Lea Engels, Tanzmarie der Löwengarde, fegte über die Bühne und wurde mit großem Applaus verabschiedet. Den gab es auch für „Ne Jong vam Dörep“, im bürgerlichen Leben als Wolfgang Mertens bekannt. Der Büttenredner der KG Lätitia Blaue Funken hatte viele lustige Anekdoten im Gepäck.

Programm bis Dienstag

Zum Schluss wurde es wieder musikalisch. Die Scharwache, der Spielmannszug Grün-Weiß Lohn, der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr und die Jugendtrompeter der Kaafsäck heizten den Jecken im Krankenhaus ein.

Musikalisch begleitet wurde das jecke Krankenhausprogramm von Michael Krämer.

In den kommenden Tagen geht das jecke Programm weiter. Am Rosenmontag wird vormittags die Scharwachsitzung auf die Zimmer übertragen, am Nachmittag dann der Rosenmontagszug. Am Veilchendienstag stehen dann noch Besuche der KG Lustige Reserve und der KG Eefelkank an.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert