Imgenbroich/Eschweiler - Kunststoffhaut macht bei Krampfadern manches leichter

Kunststoffhaut macht bei Krampfadern manches leichter

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Berichtet am kommenden Montag im Druckereimuseum Weiss in Imgenbroich über Neues zum Thema Krampfader-Entfernung: Dr. Rudolf Müller

Imgenbroich/Eschweiler. In Deutschland werden jährlich über 350.000 Eingriffe durch Ärzte am oberflächlichen Venensystem wegen Krampfadern vorgenommen. Die Standardtherapien sind dabei die operative Entfernung oder die Verödung der Stammvenen beispielsweise mittels Laser oder Radiowellen.

Zwar ist die Krampfader damit beseitigt, jedoch verliert der Patient auch wertvolle Gefäßsubstanz, die mitunter für eventuell erforderliche Bypass-Operationen am Herzen oder an den Beinarterien dringend benötigt wird – eine Verfügbarkeit der so genannten „großen Stammvenen“ kann im Einzelfall über Leben und Tod oder über Extremitäten-Erhalt und Amputation entscheiden.

Im Frühstadium können Gefäßchirurgen jedoch auch eine Methode anwenden, bei der die Venen bewahrt werden – die sogenannte „Extraluminale Valvuloplastie“. Dabei werden die Venenklappen mithilfe einer Kunststoffhaut repariert, um die Stammvene zu erhalten. Dieses Verfahren stellt gerade angesichts einer immer älter werdenden Gesellschaft eine wertvolle Bereicherung im Spektrum der Varizenchirurgie dar.

Am Montag, 31. August, um 19.30 Uhr, referiert Dr. Rudolf Müller, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Chirurgie sowie Leiter des zertifizierten Euregio-Gefäß-Zentrums am St.-Antonius-Hospital Eschweiler darüber im Druckereimuseum Weiss (Am Handwerkerzentrum, Imgenbroich). Kooperationspartner dieses Abends ist die AOK Rheinland/Hamburg.

Nach dem Vortrag beantwortet Dr. Müller auch Fragen der Zuhörer. Der Eintritt ist frei. Anmeldung ist erforderlich: Telefon 02472/982-101.

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