Kunstförderpreis „Kunstdünger“ geht an Bintu Benson

Von: irmi
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Wer die Wahl hat, hat die Qual: Am Ende entschied sich die Jury für die Werke von Bintu Benson, Anne Upadek und Sophie Pütz. Foto: I. Röhseler
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„Ruhe & Sturm“ heißt das Skulpturenpaar von Anne Upadek. Die junge Schülerin ergatterte für ihre kreativen Figuren den zweiten Platz.

Eschweiler. In Sachen Kunst hat die Indestadt schon einiges zu bieten. Und damit das so bleibt, lobt der Kulturmanager Max Krieger im Auftrag der Stadt Eschweiler und gemeinsam mit dem Eschweiler Kunstverein alljährlich den Eschweiler Kunstförderpreis „Kunstdünger“ aus.

Bis Ende September konnten wieder junge Maler, Zeichner, Fotografen und Skulpturenbauer eigene Kunstwerke einreichen. Teilnehmen konnten junge Leute im Alter von 16 bis 24 Jahren, die ihren Wohnsitz in Eschweiler haben oder eine der Eschweiler Schulen beziehungsweise Einrichtungen besuchen. Seit 2002 unterstützt die Energie- und Wasserversorgung (EWV) als Sponsor den Förderpreis.

27 Werke waren es insgesamt, die die Jury am Dienstagabend begutachtete, ehe sie sich nach langem Fachsimpeln für zwei Gemälde und eine Skulptur entschied. Dabei wussten die Jurymitglieder zunächst nichts über Name und Alter des jeweiligen Nachwuchskünstlers.

Einen Favoriten gab es eigentlich sofort. „Hier sieht man, dass der Künstler mit viel Gefühl gemalt hat und sich geradezu in seinem Werk verloren, ja geradezu geträumt hat“, formulierte es Professor Rafael Ramirez Máro.

Mit seinem Urteil stand er nicht alleine. Und so geht der Kunstförderpreis dieses Mal in die Nachbarstadt Stolberg: Bintu Benson, die eine Eschweiler Schule besucht, überzeugte die Jury mit ihrem Kunstwerk, das wie eine kunstvoll gestaltete Spielkarte wirkt. Den 2. Platz ergatterte Anne Upadek (Eschweiler) mit ihrem Figurenduo „Ruhe & Sturm“, Platz drei machte Sophie Pütz (Eschweiler) mit ihrem kubistischen Gemälde.

„Zuckerpreis“ für Sara

Natürlich dürfen sich die jungen Kunstschaffenden auf tolle Preise freuen. Für den ersten Platz gibt es eine zweitägige Reise inklusive Museumsticket, Übernachtung und Frühstück für zwei Personen in einer europäischen Kulturstadt wie zum Beispiel Berlin, Paris, Barcelona und London. Die zweite und dritte Gewinnerin darf sich jeweils über eine Talentförderung in einer Kunstwerkstatt/Akademie freuen. Und noch jemand darf sich auf einen sogenannten „Zuckerpreis“ freuen: Sara Thieg von der Willi-Fährmann-Schule bezauberte die Jury mit ihrem Triptychon, dass unter anderem ein Mangamädchen und einen Mandelblütenzweig zeigt.

Selbstverständlich werden wieder alle eingereichten Exponate der jungen Künstler bei der Art Open am Samstag, 26., und Sonntag, 27. November, im Rathaus ausgestellt.

Bildende Kunst ermutigt Kinder und Jugendliche zum selbstständigen und schöpferischen Gestalten. Malen, Zeichnen und Bildhauen fördern Vorstellungskraft, räumliches Denken und strukturiertes Planen. Ziel des Kunstförderpreises ist es, künstlerische Fähigkeiten auf dem Wege individueller Kreativitätsentfaltung zu fördern und zu unterstützen. „Die Jugend zu fördern und an die bildende Kunst heranzuführen ist für uns ein guter Grund, diese sinnvolle Aktion zu unterstützen“, unterstrich EWV-Energieberaterin Klaudia Ratzke. Die EWV ist seit vielen Jahren Sponsor des Eschweiler Kunstförderpreises.

Natürlich loben die Veranstalter auch im nächsten Jahr wieder den begehrten Preis aus. Und damit viele Nachwuchskünstler daran teilnehmen, möchten die Kunstförderpreis-Veranstalter das bei der nächsten Schulleiterkonferenz anregen. Und noch etwas Neues soll es geben: Der Kunstförderpreis soll im nächsten Jahr unter einem Thema stehen. Professor Rafael Ramirez Máro hat versprochen, sich schon jetzt Gedanken darüber zu machen.

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