Eschweiler - Kunst zum Jubiläum: ISM-Mitarbeiter schaffen Ein-Tonnen-Werk

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Kunst zum Jubiläum: ISM-Mitarbeiter schaffen Ein-Tonnen-Werk

Von: rpm
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Fast fertig ist das von den IS
Fast fertig ist das von den ISM-Mitarbeitern zum Jubiläum der Firma gefertigte Kunstwerk. Darüber freuen sich neben Künstlerin Sabine Hacker-Schumann (obere Reihe von links) Werkstattleiter Günter Harperscheidt, Elektromaschinenbauer Detlef Schlicht, sowie (unten) Einkaufsleiter Jörg Offermann und Azubi Oliver Janowski. Foto: Rudolf Müüller

Eschweiler. In Sachen Schwermetall sind sie ebenso fit wie in der geradezu filigranen Fertigung von „Stator”-Wicklungen. Statoren braucht man im Elektromaschinenbau als gemeinsamen Kern für Induktionsspulen. Ein solches Gerät mit ungezählten Lagen Draht herzustellen, braucht viele Stunden Feinarbeit.

Die Jungs von ISM beherrschen das aus dem Effeff. Und das nicht erst seit heute: Die Unternehmen, Tochter der Firma F.A. Neuman, feiert in den nächsten Wochen seinen 25. Geburtstag. Und blickt zurück auf 25 Jahre, in denen es vom Kleinstunternehmen zu einem der Marktführer seiner Branche entwickelt hat. Und seine Branche, das sind Planung, Prüfung, Wartung, Reparatur, Umbau und Neuanlagen von Krananlagen, Torsystemen, Elektromotoren und Brandschutztoren.

Die Geschichte von ISM ist so erfolgreich, dass die Firma sich nun selbst ein Denkmal setzt: fast eine Tonne schwer und mit etlichen Anspielungen auf das Unternehmen und seinen Werdegang. Die in Eschweiler lebende Künstlerin Sabine Hackert-Schumann hatte die Idee - und stieß damit bei ISM-Geschäftsführer Heribert Walz sofort auf Begeisterung. Unter der künstlerischen Leitung von Sabine Hackert-Schumann machten sich die ISM-Mitarbeiter an die Arbeit, ein gutes Stück Kunst auf die Beine zu stellen, das künftig den Eingangsbereich des Firmenareals am Stich zieren soll: Fünf Stahl-Stelen, eine höher als die andere, stehen für je fünf Jahre Firmengeschichte und wachsenden Erfolg. Verbunden sind sie mit Kupfer-Flachkabeln, ohne die bei ISM keine Maschine gefertigt werden könnte. „Hingucker” ist ein rostiger Kranhaken, 80 Kilo schwer, den ISM-„Lagerkommandant” Klaus Stock jahrelang für eiben einen solchen Zweck verwahrt hat: Der 45 Jahre alte Haken stammt von einem Kran der Muttergesellschaft Neuman, den ISM seinerzeit demontierte. Eine Kette steht für die Beweglichkeit der Firma, Zahnkränze deuten darauf hin, dass alle Abteilungen des Unternehmens „Hand in Hand” arbeiten. Und die Stahl-Stelen, die mit Bootslack konserviert werden und so ihren Metallcharakter behalten, stammen von Kranbahn-Trägern der Firma.

Sabine Hackert-Schumann ist von der Arbeit der ISM-Truppe begeistert. Ausführlich hatte sie sich zuvor in der Werkhalle umgesehen und sich Materialien und Arbeitsweisen ausführlich erklären lassen. „Die ist inzwischen hier so fit, dass sie jederzeit bei uns einspringen könnte”, lobt Günter Harperscheidt, Leiter der ISM-Elektromaschinenbauwerkstatt, die Künstlerin.
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