Eschweiler - Kunst sagt mehr als tausend Worte

Kunst sagt mehr als tausend Worte

Von: sh
Letzte Aktualisierung:
bankmaler3_
Künstlerische Vielfalt: Die Preisträger des 40. Internationalen Jugendwettbewerbs setzten das Motto „Mach Dir ein Bild vom Klima” besonders kreativ um. In der Raiffeisenbank-Geschäftsstelle wurden sie am Dienstagnachmittag ausgezeichnet. Foto: Stefan Herrmann

Eschweiler. Ein wenig schüchtern trat der kleine Jan Zick am Dienstagnachmittag dem Vorstandssprecher der Raiffeisenbank Eschweiler Johannes Gastreich gegenüber, als er vor zahlreichen Mit-Preisträgern und Gästen etwas über sein erstplatziertes Bild in der Kategorie „Du und das Klima” (1. und 2. Klasse) erzählen sollte.

Schnell sprang ihm zum Glück Manfred Lohre, Jurymitglied und gleichzeitig Vorsitzender des Eschweiler Kunstvereins, zur Seite: „Junge Künstler drücken sich mehr über Bilder als über Sprache aus”, erklärte Lohre dem Publikum.

Grundschüler Jan Zick brauchte sich da gar nicht verstecken. „Selbst erwachsene Künstler können oftmals nichts bis wenig über ihre Werke sagen”, so Lohre, der zusammen mit seinen Jury-Kolleginnen Petra Schmitz und Anja Hollmann-Cremers - beide Kunstlehrerinnen der Bischöflichen Liebfrauenschule - mehr als 700 Werke junger Künstler in den vergangenen Wochen bestaunt und bewertet hat.

16 Nachwuchskünstler zeichnete die Raiffeisenbank beim 40. Internationalen Jugendwettbewerb aus. Unter dem Motto „Mach dir ein Bild vom Klima” konnten Schüler verschiedener Altersklassen ihre ganz eigenen Werke einreichen. Und ein Blick auf die Siegerwand verriet: Was sich Eschweilers Talente ausgedacht und zu Papier gebracht hatten, war wahrlich meisterhaft. Ob als Tuschezeichnung oder mit Wachsmalstiften, klassisch mit Wassermalfarben oder ganz modern als am Computer erstellte Collage - der Phantasie waren keine Grenzen gesetzt.

„Endstation Wüste?” fragte ein Bild und mahnte, dass wir Menschen mit unseren Ressourcen genügsam umgehen sollten, damit bald nicht überall sandige Hügel statt saftiger Wiesen regieren. Die beeindruckende Collage „Unschuldsengel?” - aus zahlreichen Bildschnipseln zu einem neuen Gesamtkunstwerk zusammengefügt - beleuchtete die Rolle des Menschen als Umweltverschmutzer und -zerstörer Nummer eins.

Aber auch „klassische Bilder”, die den Gegensatz zwischen ungestörter Natur auf der einen Seite und schlimmen Umweltkatastrophen auf der anderen Seite zeigten, hingen an der Gewinnerwand.

„Eine tolle Resonanz und eine beeindruckende künstlerische Vielfalt”, fand nicht nur Johannes Gastreich, der ausdrücklich der Jury und seiner Mitarbeiterin Annette Brandenburg dankte, dass sie die Berge an Kunstwerken, die die Eschweiler Schüler einreichten, gesichtet hatten.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert