„Kunst ist etwas, das von innen kommt!”

Von: mic
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Schülerinnen und Schüler von
Schülerinnen und Schüler von Alexander Göttmann (hinten) stellen bis zum 10. August im „Culture-Café” an der Neustraße 50 aus. Es lohnt sich. Foto: Michael Cremer

Eschweiler. „Kaleidoskop” - diesen Namen trägt die Ausstellung zu Recht. Bis Mittwoch, 10. August zeigen 20 Schüler der Kunstwerkstatt von Alexander Göttmann im „Culture-Café” an der Ecke Neustraße/Marienstraße eine Auswahl ihrer Bilder. Die Ausstellung lebt von der Vielfalt der Motive und Techniken.

Alexander Göttmann, Kunstmaler und Diplom-Designer, hat sich mit vielen Ausstellungen im In- und Ausland einen Namen gemacht und unterhält seit einigen Jahren im Hauptbahnhof eine Kunstwerkstatt für Menschen jeden Alters.

„Ich bin sehr froh”, sagt er, „dass ich so viele Leute mit den unterschiedlichsten Ideen bei mir habe.” Auch wenn er seinen Schülern immer wieder Anstöße gibt, sieht er sich selbst eher als Ratgeber in Fragen der Maltechnik. Die Altersstruktur spiegelt sich auch in der Wahl der Motive wider, die durchaus nicht immer streng naturalistisch in Acryl, Pastell oder Aquarell in teils bestechender Qualität auf Leinwand gebannt wurden.

Ein Akt, viele Tiermotive, Landschaften, Stillleben, das Meer: Vielfalt eben. „Kunst ist etwas, das von innen kommt”, sagte Inhaberin Gretel Germann bei der Ausstellungseröffnung am Sonntagnachmittag. Deswegen habe jedes Bild eine Seele. „Ich danke den Künstlern, dass sie uns einen Einblick in ihre Seele geben.” Sie freue sich sehr, dass sie für die letzte der insgesamt 29 Ausstellungen, die in den vergangenen fünf Jahren im „Culture-Café” zu sehen waren, Alexander Göttmann gewinnen konnte. „Bei ihm die Malschule zu besuchen, ist schon etwas Besonderes.” Göttmann selbst steuerte eine seiner Skulpturen zur Ausstellung bei.

Zur musikalischen Untermalung der Vernissage spielte Jeanne Jansen einige kurze Stücke auf der Querflöte; die Elfjährige ist ebenfalls Schülerin von Göttmann und in der Ausstellung mit Bildern vertreten. Und auch „I AM - WE R” hatten einen kurzen Auftritt. Alex Mundt (Gitarre/Gesang) und Robin Knörchen (Gesang) hatten am Abend zuvor im „Culture-Café” ihre Premiere gegeben und Gretel Germann derart beeindruckt, dass sie das junge Duo kurzerhand für die Ausstellungseröffnung „verpflichtete”.
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