Kultursensible Pflege ist Herausforderung

Von: tim
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Fit für die kultursensible Pflege: Die Absolventen des Qualifizierungskursus. Foto: Timo Müller

Eschweiler. Die Mühe hat sich gelohnt für die 23 Absolventen des Qualifizierungskurses „Grundkurs kultursensible Pflege“, bei der gemeinnützigen Arbeitsmarktförderungsgesellschaft Low-tec. In der Pflege und Betreuung hilfsbedürftiger Menschen begegnen sich immer häufiger verschiedene Kulturkreise.

Die Pflege von Menschen mit Migrationshintergrund stellt für das Personal oftmals eine Herausforderung dar. Die Berücksichtigung von kulturellen Hintergründen erfordert soziale Kompetenz und Verständnis gegenüber den kulturellen oder religiösen Wünschen und Bedürfnissen der Patienten. Werden diese missverstanden, kann der Prozess der Genesung oder die Pflege an sich nachhaltig behindert werden. Dies wird von den Patienten dann oftmals als Diskriminierung aufgefasst, erklärten die Verantwortlichen.

Um als Betreuungskräfte auf diese sensibel bei der Arbeit eingehen zu können wurde das Projekt „Xenos-Zirqel“ ins Leben gerufen, wobei Zirqel hier für „Zentrum für interkulturelle Kompetenzen und Qualifizierung im Gesundheitssektor des Lernortes ländliche Grenzregion Aachen/Düren“ steht.

Neben dem Kursus müssen 80 Stunden Pflegepraktikum absolviert werden.

So sind die sichtlich stolzen Absolventen nun fit für die kultursensible Pflege. Auch Kurt Rieder, vom Jobcenter der Städteregion zeigte sich zufrieden: „Wir vom Jobcenter haben selten so erfolgreiche Maßnahmen.“

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