Künstler füllen die Kasse des Fördervereins

Von: abd
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Schnupperminuten und Premiere mit Kalle Pohl: Der Humorist trug einen Ausschnitt aus seinem kommenden Programm vor. Foto: André Daun

Eschweiler. Ob Comedian Kalle Pohl, Gitarrist Markus Segschneider, Kabarettist Martin Zingsheim, Gitarrist Jacques Stotzem, Kabarettist Heinrich Pachl oder die A-Cappella-Gruppe „Stimmt so”: Namhafte Künstler aus ganz Deutschland waren am Wochenende im Kulturzentrum Talbahnhof zu Gast.

Moderator André Czajka führte durch ein in zwei Teile gegliedertes, großartiges Programm für Kunstliebhaber. Anlass für die Veranstaltung war das alljährliche Herbstfest, bei dem der Förderverein des Kulturzentrums wieder die Pforten des Talbahnhofs öffnete.

Völlig kostenlos entflohen die zahlreichen Besucher dem Regen während des Stadtfestes und tauchten ein in eine Welt von wunderschönen Melodien und herzerfrischendem Kabarett.

Schon eine Stunde vor dem Beginn des Herbstfestes zeigte sich eine unglaubliche Resonanz. Die Kapazitäten des Talbahnhofs wurden an diesem Wochenende voll ausgeschöpft.

Und bei solchen Akteuren war dies kein Wunder: Alle Künstler haben eine spezielle Bindung zum Talbahnhof. Sie sind bereits schon im Kulturzentrum aufgetreten und wollen auch in Zukunft dort wieder auf den Bühnenbrettern stehen. Mit Ausschnitten aus ihren Programmen boten sie am Sonntag Unterhaltung pur.

Kalle Pohl zeigte einen ersten Teil aus seinem kommenden Programm: „Ihr seid die Ersten, die das hier hören und hoffentlich auch nicht die Letzten.”, erzählt Pohl. Höhepunkt des Programms war die A-Cappella-Gruppe „Stimmt so”, die neben den Beatles auch Songs der Neuen Deutschen Welle im Programm hatte. Die Musikgruppe aus Kreuzau ließ den Abend musikalisch ausklingen.

Fast schon Tradition ist die Veranstaltung, die vom Kleinkunstförderverein Talbahnhof Eschweiler organisiert wird und seit mehreren Jahren stattfindet. Das Herbstfest soll auch in Zukunft weiter bestand haben.

„Es sind so viele Künstler bereit, den Förderverein beim Herbstfest zu unterstützen, dass auch für die nächsten Jahre ein abwechslungsreiches Programm geben wird. Hier stehen Künstler ohne Gage auf der Bühne, für die man sonst sehr viel Geld bezahlen müsste”, teilte der Vorsitzende des Vereins, Peter Adrian, mit.

Die Erlöse fließen zu 100 Prozent in die Arbeit des Fördervereins ein. Nur so kann er der Indestadt weiterhin ein umfangreiches und künstlerisches Kulturprogramm bieten. Heinrich Pachl ist übrigens seit Sonntag ebenfalls Mitglied des Kleinkunst-Fördervereins.
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