Eschweiler - Konfirmanden lernen die Säulen des Islams kennen

Konfirmanden lernen die Säulen des Islams kennen

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Besuchten die Moschee an der W
Besuchten die Moschee an der Wollenweberstraße und erfuhren viel über die Grundzüge des Glaubens ihrer Gastgeber.

Eschweiler. Es ist immer eine besondere Erfahrung, wenn man zum ersten Mal den weichen Teppichboden des Gebetsraumes in der Moschee an der Wollenweber-straße betritt. Diese Erfahrung machten auch die 25 jugendlichen Konfirmanden, die mit Pfarrer Wolfgang Theiler im Gotteshaus des türkisch-islamischen Kulturvereins zu Gast waren.

Dort wurden sie in Abwesenheit von Imam Mustafa Baris von Funda Akpinar, Seher Cifci und Cemile Kalayci, drei ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der Gemeinde, empfangen. Die Atmosphäre war locker und freundlich und lud dazu ein, Fragen rund um den Islam zu stellen, seinen Glaubensinhalten und Gebräuchen.

Funda Akpinar erläuterte die Grundzüge ihres Glaubens, die mit den sogenannten „Fünf Säulen” des Islam zusammengefasst werden können: das Glaubensbekenntnis, das rituelle Gebet, die Armensteuer, das Fasten im Fastenmonat und die Pilgerfahrt nach Mekka.

Cemile Kalayci übernahm es, beispielhaft zu erzählen, wie die großen Feste in der Familie gefeiert werden und wie sie als Eltern versuchen, den Glauben an ihre Kinder weiterzugeben.

Seher Cifci wiederum legte den Akzent auf die freiwillige Annahme und Ausübung des muslimischen Glaubens. Das Wort Islam sei eng mit dem arabischen Wort für „Frieden” verknüpft. Von daher betone eine lange Tradition im Islam, dass es im Glauben keine Ausübung von Zwang oder Gewalt geben darf.

Deshalb distanzierten sich die drei Gastgeberinnen auch vehement von allen extremistischen Aktivitäten, die im Namen der Religion Gewalt und Terror anstreben.

Um ein gutes Kennenlernen und Verstehen geht es auf beiden Seiten, wenn Christen und Muslime das Gespräch miteinander suchen. Der Besuch der Moschee in Eschweiler gehört zum Programm des Konfirmandenunterrichts in der Evangelischen Kirchengemeinde Weisweiler-Dürwiß genauso wie der Besuch des jüdischen Friedhofs in Weisweiler, der ein Zeugnis von der langen Existenz einer jüdischen Gemeinde im Ort ablegt.
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