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Kommentiert: Leichtes Regieren für die SPD

Ein Kommentar von Patrick Nowicki

Geschickt taktiert! Dieses Kompliment muss man der SPD im Rat aktuell machen.

Die Diskussion um die Wiederwahl des Technischen Beigeordneten Hermann Gödde zeigt, dass die Genossen entspannt zuschauen können, während die Opposition untereinander debattiert. Dabei war von vorneherein klar, dass der alte und neue Dezernent Gödde heißen wird.

Dies alleine dem SPD-Parteibuch des Beigeordneten zuzuschreiben, wäre zu einfach. Grobe Fehler und Irrtümer kann man ihm nicht vorwerfen, viele Entwicklungen in der Stadt hat er erfolgreich umsetzen können. Die Entscheidung, mit Gödde auf Kontinuität zu setzen, ist also richtig. Da sachliche Argumente für ein Nein nicht herhalten konnten, mussten zwischenmenschliche Aspekte her.

Gödde sei nicht kommunikativ, warf ihm die CDU vor. Sie stand mit ihrer Haltung im Rat – wieder einmal – alleine da. Eine geschlossene Opposition? Fehlanzeige. Im Kern kocht jede Partei ihr eigenes Süppchen. Dies ist durchaus legitim, erleichtert allerdings der SPD das Regieren.

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