Körner gelingt die Entführung

Von: apu
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Das Gero Körner-Trio: Aram Schneider am Schlagzeug, Gero Körner am Piano und Jo Didderen am Bass. Foto: Annika Pütz

Eschweiler. Gero Körner entführte die Zuhörer mit seinem Trio in die wunderbare Welt des Jazz. Am Mittwochabend fand der Jazzpoint zum ersten Mal im Culture-Café statt. Ab 20 Uhr erfüllten Piano-, Bass- und Schlagzeugklänge die Räume an der Neustraße. Und sie begeisterten das Publikum.

Voller Gefühl und Harmonie spielte das Trio auf. Gero Körner am Klavier wurde begleitet von Jo Didderen am Bass und Aram Schneider am Schlagzeug, der den erkrankten Steffen Thormählen vertrat.

Schon nach wenigen Tönen war klar, die Musik lädt zum Verweilen und Träumen ein. Und der Applaus gab den Musikern recht. Vor der Pause erklangen Stücke wie „When I fall in love”, „Misty” und „What is this thing called love”.

Das Spiel des Klaviers wurde auf sehr unaufdringliche Art vom Bass und Schlagzeug zu einem ständigen „sich die Bälle zuwerfen” ergänzt. Und es gab immer wieder Raum, in dem der Bassist und der Schlagzeuger ihr Können unter Beweis stellen konnten. Die Rhythmusgruppe überzeugte in ihrer Harmonie miteinander.

Nach der Pause lud das Trio ein, mit ihnen zu musizieren. Der Jazzpoint als solcher ist angedacht als ein Ort, an dem auch gemeinsam musiziert werden kann. Eingeladen sind Musiker und Freunde der Jazzmusik. Nicht nur Zuhören, sondern auch Mitmachen ist erwünscht.

„Den Jazzpoint gab es in Eschweiler schon mal”, erzählte Gretel Germann, Inhaberin des Culture-Cafés. Und „es gibt ganz viel Jazzfreunde in Eschweiler”, berichtete sie weiter. Als Gero Körner sie darauf ansprach, dass das Culture-Café sehr gut geeignet sei, den Jazzpoint wieder aufleben zu lassen, hat sie ihn „direkt beim Wort genommen”.

Der Jazzpoint soll in Zukunft fester Bestandteil des Programms sein und regelmäßig am ersten Mittwoch eines jeden Monats stattfinden. „Bis Weihnachten sind die Termine schon geplant”, berichtete Gretel Germann und freut sich, dieses tolle Programm anbieten zu können.

Da nach der Pause des Trios niemand mitspielen wollte, legten die Drei wieder los. Nach fast zwei Stunden war es leider auch schon vorbei. Fast zumindest. Anwesend war der Saxophonist Fari Nemeth. Er hatte zwar kein Instrument dabei, wollte aber die Zugabe gesanglich begleiten. So kam es doch noch zum gemeinsamen Musizieren.

Die Atmosphäre und die Musik überzeugten das (leider sehr kleine) Publikum. „Es muss sich erst rumsprechen”, ist sich Gretel Germann sicher. „Und wenn beim nächsten Mal schon ein Drittel mehr Gäste kommen, ist das super.”

An diesem Abend lautete das Fazit: Es passt zusammen. Die Räumlichkeiten, die Atmosphäre und die Musik. Termine und Informationen zu Veranstaltungen im Culture Cafe gibt es unter http://www.culture-cafe.de
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