Eschweiler - Köder mit Glasscherben ausgelegt

Köder mit Glasscherben ausgelegt

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Wer legt mit Glasscherben gefüllte Köder aus: Das fragt sich Arnolda Muhr. Ihr acht Monate alter Whippet ist zum Glück nicht schwer verletzt. Foto: Andreas Gabbert

Eschweiler. Arnolda Muhr glaubt nicht an einen Zufall. Voller Blut und Glassplitter war ihre Hand, als sie ihrem Hund ein Brot abnehmen wollte, das er in der Nähe der Bushaltestelle „Insel” an der Bergrather Straße gefunden hatte.

Die Stulle war nicht mit Käse oder Wurst belegt, sondern mit Glassplittern, die dem acht Monate alten Whippet die Schnauze aufgeschnitten hatten. „Das hat jemand absichtlich getan”, sagt die 30-Jährige.

Bestärkt wird sie in diesem Verdacht, weil ihr Stiefvater einen Tag später einen weiteren solchen Köder gefunden hat, wieder mit Glasscherben belegt.

Die dreifache Mutter holt an der Bushaltestelle regelmäßig ihre Kinder im Alter zwischen vier und neun Jahren an der Bushaltestelle ab und ist entsetzt: „Zum Glück ist nicht mehr passiert, auch ein Kind hätte das Brot nehmen können.” Beim Ordnungsamt der Stadt ist bislang nichts zu dem Vorfall bekannt. So etwas käme aber immer wieder vor, sagt der Leiter des Ordnungsamtes Edmund Müller.
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