Knieschmerzen Thema im Medizinforum

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Ein doppelter Kreuzbandriss im Knie als Schema: Das Gelenk ist Thema unseres nächsten Forums Medizin. Foto: stock/Heinz Schmidbauer

Eschweiler. „Knieschmerzen … was tun?“ ist das Medizinforum unserer Zeitung in Zusammenarbeit mit dem St.-Antonius-Hospital Eschweiler überschrieben, das am Dienstag, 3. November, um 19 Uhr im Talbahnhof bei freiem Eintritt stattfindet.

Unter der bewährten Leitung unseres Forumsleiters Dr. Eberhardt Schneider, Ärztlicher Leiter des Euregio-Rehazentrums und Leiter der ambulanten orthopädischen Rehabilitation, stehen Experten unseren Lesern zum Thema Rede und Antwort.

Am Anfang der Entwicklung tierischen Lebens standen einfache Geschöpfe, zunächst aus wenigen, später aus immer mehr Zellen, die sich zu weichen Organismen zusammenfügten. Diese Lebewesen kommen zum Teil noch heute vor, und jeder kennt sie. Es sind Quallen, Schnecken, Würmer und viele mehr, in deren Inneren man vergeblich nach einem verstärkenden Gerüst sucht, wie es weiter entwickelte Tiere haben: ein Skelett, entweder als äußere Hülsen wie bei Krebsen, Spinnen und Insekten, oder als innere Knochen, etwa bei Lurchen, Reptilien, Vögeln und Säugetieren – und eben auch bei uns, den Menschen.

Diese Knochen stabilisieren den Körper so, dass er sich zum Beispiel gegen die Schwerkraft aufrichten und fortbewegen kann. Dazu müssen die Einzelteile des Skeletts (beim Menschen etwa 210 an der Zahl) aber miteinander beweglich verbunden sein. Eine solche Verbindung nennen wir ein Gelenk. Davon gibt es alles in allem weit mehr als 200, verteilt über alle Regionen – vom Kopf über den Rumpf bis zu den Armen und Beinen. Sie dienen einer Fülle von Aufgaben, vom Greifen bis zum Laufen, vom Atmen bis zum Essen, vom Sprechen bis zum Hören.

Die kleinsten Gelenke finden sich zwischen den Gehörknöchelchen, die größten an den Knien. Sie sind alle nach einem ähnlichen Muster aufgebaut: Die dort zusammen kommenden Knochen tragen einen Knorpelüberzug, sie werden von Bändern zusammengehalten, über Sehnen von Muskeln bewegt, durch eine Schleimhaut geschmiert und mit einer Kapsel verschlossen – wahre Wunderwerke der Biologie, die im Verlauf eines Lebens Millionen Male funktionieren müssen, aber eben deshalb auch anfällig sind.

Besonders zu leiden haben die Gelenke, die große Lasten bewältigen, insbesondere die Gelenke der unteren Extremitäten. Dadurch, dass der Mensch sich im Verlauf seiner Entwicklung aufgerichtet hat, müssen (zusammen mit den Hüftgelenken) vor allem die Kniegelenke besonders viel ertragen. Gerade sie sind es, die, sei es durch Überlastung, aber auch durch Unfälle und viele andere Einflüsse, erkranken können, im wahrsten Sinne des Wortes „in die Knie gehen“.

In weiteren Artikeln in unseren nächsten Ausgaben beschreiben wir, welche Prozesse im Knie Schmerzen verursachen und welche Schäden entstehen können.

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