Kneipenrallye: Bunter Mix beim heimlichen Höhepunkt

Von: vr/dim
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„Mr. EMF“ Max Krieger (2. v. rechts) feierte den Erfolg des Festivalfreitags auf seine eigene Art: mit Posaune und der Soul-Formation „Chain of Fools“ beim „Griechen“. Foto: Volker Rüttgers/Dirk Müller
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Irish Folk und Bluegrass von „Stout No. 9“ mit Rob Griffith gab es im Culture Café. Foto: Volker Rüttgers/Dirk Müller
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„Viva a Tergo“ rockte zur Geisterstunde im „Schneckes“ und ließ das Publikum auch auf der Straße vor der Kneipe tanzen. Foto: Volker Rüttgers/Dirk Müller

Eschweiler. Festivalstimmung in der Indestadt: Eupen hat den Musikmarathon und Eschweiler seine musikalische Kneipenrallye. Tausende Rock-, Pop- und Country-Fans waren am späten Freitagabend in den Clubs und Kneipen rund um den Eschweiler Marktplatz unterwegs, um im Anschluss an das Konzert mit Toto-Sänger Bobby Kimball zu Live-Musik weiter zu feiern.

Von Country und Folk bis hin zum Punkrock reichte wieder die Palette beim für viele EMF-Besucher wahren Highlight des Eschweiler Musikwochenendes.

„Summer of 69“, „Knockin‘ on Heaven‘s Door“ und „Tage wie diese“, Mitsingen war beim Kneipenrallye-Konzert von Carlos im Haus Lersch absolut erwünscht. Während sich das Publikum dicht um den Akustik-Gitarristen scharte, ging es wenige Meter weiter im Culture Café wesentlich entspannter zu, wo „Stout No. 9“ und Rob Griffith mit Irish Folk und Bluegrass ihr Publikum unterhielten. Ein schöne Abwechslung zum rockigen Konzert von Bobby Kimball auf dem Marktplatz zuvor.

Diesen Erfolg feierte EMF-Chef Max Krieger auf seine ganz eigene Art: mit Posaune und der Band „Chain of Fools“, einer im vergangenen Jahr von Eschweiler und Stolberger Musikern gegründeten Soulband, die beim „Griechen“ fetzigen Sound verbreitete. Am Mikro lag sich dabei Norbert Schmitz mächtig ins Zeug, der wenige Stunden zuvor noch mit „Eischwiele City“ auf der Marktplatz-Bühne das EMF eröffnet und an den verstorbenen „Grenzgänger“ Ralf Burczyk erinnert hatte.

„Ballade ohne Kitsch“

Wer eher die Hardrock-Töne mochte, der fand sich im „Kleiner Gürzenich“ ein, traditionell Heimat für die intimen, dichten Alternativ-Rockkonzerte der Kneipenrallye. Mark, Frank und Winni von „Beacon Cross“ ließen von der „Ballade ohne Kitsch“ bis hin zum „Smasher“ ihrem ganzen Repertoire freien Lauf und schwitzten alles Gute aus sich heraus.

Und auch bei „Viva a Tergo“ im „Schneckes“ durfte ordentlich abgerockt werden. Die Jungs von „Viva a Tergo“ waren mit der klaren Mission angetreten, „um zu zeigen, wie man diese vier Wände so richtig zum Kochen bringt“. Das Versprechen auf ihrer Face-book-Seite wurde am späten Freitagabend umgehend eingelöst, so dass die Musikfans die laue Sommernacht auch auf der Straße vor der Kneipe genossen und zu den Rockklängen von innen tanzten. Getanzt wurde in der Innenstadt auch zu den spanischen Tönen im „Don Pacho“ und nicht zuletzt beim „Flower Power“-Feeling im „Mexi & Co.“.

Am Samstag ging die Kneipenrallye weiter. Kaum war die letzte Zugabe von „Abba Review“ auf der großen Marktplatzbühne verklungen, konnte es bei der Kneipenrallye im Rahmen des Eschweiler Music Festivals weitergehen und nach Mitternacht noch einmal herzlich „Thank you for the Music“ gesagt werden. Es wurde wieder einiges geboten. Während im „Don Pancho“ spanische Musik erklang, und „Mexi & Co“ zu einer Oldie-Night einlud, konnte auf fünf Etappen der Kneipenrallye rund um den Eschweiler Markt noch Livemusik genossen werden.

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