Kleine Musiker trumpfen in der Röher Pfarrkirche groß auf

Von: ran
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Eschweiler. Vor einer Woche hatten sie ihr musikalisches Talent beim Vorsingen und -spielen im Gemeindezentrum St. Michael vor einem kleinen Kreis Zuhörer bereits unter Beweis gestellt.

Am Sonntag folgte nun der mutige Schritt in die größere Öffentlichkeit: Mit Aimée Ruhe, Lena und Isabel Breuer, Zoé Freitag und Jan Andres trugen fünf Kinder und Jugendliche mit ihren Beiträgen maßgeblich zum Erfolg des gut besuchten Konzerts in der Pfarrkirche St. Antonius Röhe, das unter der Überschrift „Jugend musiziert zum Advent” stand, bei.

Unterstützt von Kantor Franz Surges, der die Idee zu diesem Konzert hatte und auch das Konzept erarbeitete, und Pfarrgemeinderatsmitglied Martin Gruhlke, der drei Adventsgeschichten vortrug, bescherte das junge Quintett dem Publikum eine kurzweilige und beschwingte, aber dennoch feierliche Stunde.

Zum Auftakt ließ Franz Surges zunächst die von ihm komponierte kleine Choral-Partita „Es kommt ein Schiff geladen” sowie Max Regers Orgelchoral „Kündet allen in der Not” erklingen, bevor auch das Publikum mit „Macht hoch die Tür” erstmals gefordert wurde. Schließlich galt es zum Beginn der Vorweihnachtszeit auch gemeinsam zu singen.

Junge Interpreten

Dann war es an Aimée Ruhe, als erste junge Interpretin ihr Können unter Beweis zu stellen. Die achtjährige Sängerin präsentierte „das” Adventslied schlechthin: „Wir sagen euch an” von Heinrich Rohr. Dem vom Publikum angestimmten Lied „O Heiland reiß die Himmel auf” folgten Instrumentalstücke der zehnjährigen Zwillinge Lena und Isabel Breuer. Lena interpretierte zunächst die Volksweise „Kling, Glöckchen” auf ihrer Geige, Isabel folgte am Akkordeon mit „Morgen kommt der Weihnachtsmann”, bevor das Geschwisterpaar den Zuhörern gemeinsam mit „We wish you a merry christmas” ein frohes Weihnachtsfest wünschte.

Nach einem Zwischenspiel von Kantor Franz Surges, der die Eigenkomposition „Wiederkehr” zu Gehör brachte, rückte mit der siebenjährigen Zoé Freitag die jüngste Konzertteilnehmerin in den Blickpunkt. Die Violinistin hatte sich mit dem 1. Satz aus Oskar Riedings „Konzert h-moll” eine sehr anspruchsvolle Aufgabe gestellt und löste diese mit Bravour. Auch die Zugabe „Schneeflöckchen” begeisterte die Konzertbesucher.

Dem gemeinsam gesungenen Lied „Wachet auf” ließ Franz Surges abschließend eine ebenfalls von ihm komponierte Pastorale folgen. Zu guter Letzt trat dann mit Jan Andres ein von Martin Gruhlke als „alter Hase” angekündigter Nachwuchsmusiker vor das Publikum. Der Zwölfjährige spielt bereits seit sieben Jahre Trompete und unterstrich diese Erfahrung mit einer schwungvollen Variante von Jester Haristons „Mary´s boy child”.

Den Abschluss des Adventskonzerts bildete der amerikanische Weihnachtsklassiker „Rudolf, the red-nosed Reindeer”, den Jan Andres ebenfalls darbot.

„Ich bin zuversichtlich, dass es im kommenden Jahr eine Wiederholung dieses Konzerts gibt”, blickte Franz Surges nach dem Konzert bereits nach vorne. Die mutigen Teilnehmer der Premiere hätten eine weitere Auflage definitiv verdient.
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