Kleine Indianer nehmen ihre Eltern fest

Von: cheb
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In Schale geschmissen: Die 50 Kinder präsentierten sich natürlich in passenden Indianer-Outfits. Foto: Christian Ebener

Eschweiler-Weisweiler. Die Apachen, Navarro, Comanchen und Sioux haben ihre Gefangenen gemacht. Keine Chance für die Weißhäute, die Indianer führen schon ihre Siegestanz auf. Was nach einer alten Geschichte aus Amerika klingt, passierte so aber in Weisweiler.

Dort haben 50 Kinder in den Ferienspielen der Evangelischen Kirchengemeinde Weisweiler-Dürwiß die Ureinwohner des weit entfernten Kontinent kennengelernt. Beim Grillfest mit ihren Eltern durften sie diese dann auch feierlich „festnehmen“.

In der ersten Ferienwoche wurde auf dem Gelände der Kirchengemeinde an der Weisweiler Burg fleißig gebastelt, um für das richtige Flair zu sorgen. Auch die passenden Kostüme durften natürlich nicht fehlen, wie Betreuer Armin Mannich feststellte. In zahlreichen Wettbewerben, wie Bogenschießen, Völkerball und einer Schnitzeljagd, maßen sich die unterschiedlichen Stämme, die nach Alter eingeteilt waren, aber auch gemeinsam galt es, die Herausforderungen zu bewältigen. Für die richtige Stärkung sorgte das St.-Antonius-Hospital, das die Ferienspiele mit Essen belieferte.

„Teamwork fördern“

Beim Abschlussgrillen der ersten Woche waren dann die Eltern zu Gast und es wurde natürlich kräftig beim Essen zugeschlagen. Mannich freute sich über die rege Beteiligung der Eltern und auch über die zwölf Ehrenamtler, die die Ferienspiele erst möglich machten. Bei den Ferienspielen will er besonders „Teamwork fördern“. Daher wurde auch das „hilfsbereiteste Kind“ eines jeden Stammes gekürt, um den Einsatz für die Gemeinschaft nochmal in den Vordergrund zu stellen.

In der zweiten Woche stehen dann zahlreiche Ausflüge für die abenteuerlustigen Indianer an. Gemeinsam geht es ins Irrland Kevelaer, zum Abenteuerspielplatz Walheim, in den Kölner Zoo, in die Kinderstad Heerlen und – selbstverständlich – zu den Karl-May-Festspielen nach Elspe. Für Mannich ist es wichtig, dass man den Kinder wieder ein so breitgefächertes Programm anbieten kann und die Kinder so gut zusammenarbeiten.

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