Klee Oepe Jonge feiern im Saal Flatten

Von: zsa
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Tanzmarie Janine Heidtschötter sprang bei ihrem flotten Tanz gleich mehrmals gelungen in den Spagat. Foto: Sandra Ziemons

Eschweiler. „Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an, mit 66 Jahren da hat man Spaß daran“, diese Liedzeilen von Udo Jürgens treffen auch auf die KG Klee Oepe Jonge zu. Am Freitagabend feierte diese ihr 6x11-jähriges Bestehen mit vielen Gästen und einem hochkarätigen Programm im Haus Flatten. Die Klee Oepe Jonge bewiesen dabei, dass sie durchaus noch weit vom Rentenalter entfernt sind.

Stolz marschierte das Geburtstagskind in die ausverkaufte Delio-Arena ein. Freudestrahlend begrüßte Präsident Martin Goebbels die bunt kostümierten Narren. Sein besonderer Dank zu Beginn dieser Sitzung galt dem Festausschuss, der eine Spende von 11 111,11 Euro zusammengetragen hatte. Diese übergaben Festausschussvorsitzende Renée Graafen und Schatzmeister Johannes Gastreich den Klee Oepe Jonge in Form eines symbolischen Schecks.

Den offiziellen Auftakt machten dann die Gardetanzgruppe und die Wache, eine Tanzgruppe, die sich zum ersten Mal präsentierte. Nach diesem Augenschmaus folgte mit Stefan van den Eertwegh alias „Die Erdnuss” etwas für die Ohren. Und bereits binnen weniger Minuten kullerten im Publikum die Lachtränen. Ein Beispiel seiner Kalauer: „Kommt ein Dalmatiner in den Supermarkt. Fragt die Kassiererin: Sammeln Sie Punkte?“.

Mit Marketenderin Angelina Höveler und Tanzmarie Janine Heidtschötter zeigten zwei Aushängeschilder der KG Klee Oepe Jonge ihr Können. Die beiden Tänzerinnen wirbelten gekonnt über die Bühne und begeisterten gleichzeitig mit Charme und Anmut. Zwischen diesen beiden optischen Leckerbissen gab es einen tollen Ohrenschmaus: Die Nothberger Fanfarentrompeter heizten dem Publikum gehörig ein. Von „Nie mehr Fastelovend“ bis zur „Stadt met K“ hatten sie dabei natürlich aktuelle Hits mitgebracht.

Was wäre eine Jubiläumssitzung ohne die Auszeichnung verdienter Mitglieder der Gesellschaft? Und so hatte der geschäftsführende Vorstand der Klee Oepe das Eschweiler Karnevalskomitee eingeladen, um einige besondere Personen zu ehren. Dazu zählten Danja Moritz und Maria Obgenoth-Knevel, die den 1.-Klasse-Komitee-Orden erhielten. Arno Hamm wurde mit dem goldenen Stadtwappen ausgezeichnet. Und 1. Vorsitzender Herbert Froesch bekam für seine Verdienste sogar den BDK-Orden in Gold mit Brillianten.

Anlässlich des Jubiläums hatte die KG Klee Oepe Jonge aber noch eine besondere Überraschung für ihr Publikum: „De Jonge van He“, eine damalige Musikgruppe der KG, feierte nun zum 6 x 11-jährigen Bestehen ein kleines Comeback. Arno Hamm, Herbert Rheinberg, Helmut Keusgen und Arno Goebbels unterhielten mit Liedern über ihre Heimat Eischwieler.

So fragten sie beispielsweise „Wat wollen wir in Kölle?“ zur Melodie von „Mer losse de Dom in Kölle“ oder sangen eine Hymne an das „Eischwiele Platt“. Selbstverständlich durfte auch ein Geburtstagsständchen für ihre Klee Oepe nicht fehlen.

Auch „Mutter“ Scharwache machte dem Geburtstagskind ihre Aufwartung. Scharwache-Präsident Simon Hendriks hatte dabei ein kurzweiliges Programm aus Musik und Tanz mitgebracht. Und im Anschluss reihte sich auch das Prinzengespann in die Reihe der Gratulanten ein: Prinz René und Zeremonienmeister Daniel überbrachten ihre Glückwünsche in ihrer bekannten Art – mit dem Prinzenlied „Me fiere va morjens bes am ovend osere Eischwiele Fastelovend“ sowie einem Tänzchen zu „Ice cream“.

Jürgen B. Hausmann sorgte anschließend für die nächste Attacke auf die Lachmuskeln. Er wunderte sich über sprachliche Eigenheiten und erzählte von einer Sommerurlaubs-Fahrt nach Rimini. Bei der Vorstellung, bei 36 Grad in einem Käfer mangels Alternativen die Weihnachts-CD von Rolf Zuckowski mit „In der Weihnachtsbäckerei“ hören zu müssen, sorgte beim Publikum für wahre Lachkrämpfe.

Mitgesungen wurde trotzdem. Damit die Gäste dann auch nicht mehr aus dem Lachen raus kamen, hüpften schnell „Die Bienchen“ über die Bühne. Das Männerballett der KG Klee Oepe Jonge versuchte sich in grazilem Tanz, was wie immer nur teilweise gelang, aber natürlich dennoch mit tosendem Applaus honoriert wurde.

Mit Hits wie „Et jiit kei Wood“, „Steh auf, mach laut“ oder ihrem eigenen Lied „Das Leben könnt nicht schöner sein“, setzte die Band „Dröpkes“ das i-Tüpfelchen auf ein kurzweiliges und unterhaltsames Programm. So feierten dann weit nach Mitternacht alle Mitglieder der Klee Oepe oben von der Bühne mit ihrem Publikum im Saal. Getreu dem Motto: Auf die nächsten 6 x 11 Jahre!

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