Klaus-Dieter Bartholomy feiert am Montag seinen 70. Geburtstag

Von: Andreas Röchter
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Am Montag vollendet Klaus-Dieter Bartholomy sein 70. Lebensjahr. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Sein letzter (beruflicher) Arbeitstag, der 31. Januar 2008, verlief standesgemäß: Denn wie an jeder „Weiberfastnacht“ seit dem Jahr 2000 moderierte Klaus-Dieter Bartholomy als Leiter der Sparkassen-Geschäftsstelle Marienstraße das JTP (Jecke-Tön-Projekt).

Doch wer nun glaubt, seit dem 1. Februar des gleichen Jahres sei eine beschauliche Ruhe in das Leben des Wahl-Indestädters, der am 26. Januar 1945 in Hirschberg (dem heutigen Jelenia Gora) im Riesengebirge das Licht der Welt erblickte und seine Kindheit und Jugend in Aachen verbrachte, eingekehrt, sieht sich erheblich getäuscht. Stichwort: Citymanagement. Denn schon im Jahr 2007, „und damit früher als ursprünglich geplant“, hatte Klaus-Dieter Bartholomy als Nachfolger von Hans Hauser das Amt des Vorsitzenden übernommen. Am Montag feiert das Gründungsmitglied des Eschweiler Segelclubs seinen 70. Geburtstag.

„Eigentlich war ich bestrebt, meine Ämter bis zur Vollendung des 70. Lebensjahres abzugeben. In Sachen Karneval, sprich als Vorsitzender des Ehrenrats der KG Rote-Funken-Artillerie, ist mir dies gelungen, beim Citymanagement-Verein jedoch nicht“, erklärt Klaus-Dieter Bartholomy, der 1962 seine Lehre zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Aachen antrat, 1969 die Leitung der Geschäftsstelle Wardenslinde übernahm und zwei Jahre später zur Marienstraße wechselte. Dabei sieht der Jubilar, der darüber hinaus noch Vorstandsmitglied der Wohnungsgenossenschaft Eschweiler ist, sein Alter gar nicht als Hauptargument für seine Rückzugsgedanken an. „Ich glaube einfach, dass der Citymanagement-Verein neue Impulse, Ideen und auch Überraschungen benötigt. Zuviel Routine tut nicht gut“, so der Vorsitzende, der für die Organisation, die Buchführung und auch die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich zeichnet. „Ein breites Spektrum, das von den aktiven Händlern, die Mitglieder des Vereins sind, zeitlich gar nicht gestemmt werden könnte“, benennt das Geburtstagskind ein Problem.

Die Lösung: „Ich plädiere dafür, die Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen. Es wäre schön, zwei bis drei Personen zu finden, wobei mögliche Interessenten keinesfalls aus der Kaufmannsschaft kommen müssen“, wirbt Klaus-Dieter Bartholomy, der seit 1970 mit seiner Frau Jenny verheiratet ist. „Sie hält mir seit Jahrzehnten den Rücken frei“, ist er dankbar. Nun sei es an der Zeit, etwas zurückzugeben. „Die Familie kommt nach wie vor leider zu kurz“, betont der Vater von Tochter Heike und Sohn Dirk. Zumal diese wächst: Seit zweieinhalb Jahren ist der nun „Beinahe-70er“ Großvater von Enkelin Laura, die zu Ostern eine kleine Schwester bekommen wird. „An jedem zweiten Dienstag muss deshalb auch alles andere weichen, denn dann steht Laura im Mittelpunkt. Und das macht riesigen Spaß“, freut sich der Opa, der mit zwölf Jahren Pfadfinder wurde und von seinen Eltern mit auf den Weg bekam, sich für die Allgemeinheit einzusetzen.

Eine große Feier steht am Geburtstag nicht auf dem Programm. Weitere Pläne für 2015: „Wir werden in diesem Jahr eine Reise nach Marokko unternehmen. Und im vergangenen Jahr habe ich erstmals meine Geburtsstadt Jelenia Gora im Riesengebirge besucht. Mit der Geburtsurkunde im Gepäck. Doch selbst eine Stadtführerin konnte nicht meinen genauen Geburtsort herausfinden. Trotzdem hoffe ich auf weitere Besuche dieser wunderschönen Gegend“, so der passionierte Zeitungsleser, der sich mit seinem Fahrradtour-Freundeskreis auch noch der einen oder anderen Steigung Flanderns widmen möchte.

Ein Lebensziel hat Bartholomy abgeschrieben: „Meine Aufnahme in den Rote-Funken-Ehrenrat im Jahr 1984 bedeutete für mich, dass meine Integration in der Indestadt erfolgreich abgeschlossen war. Doch echtes Eischwiele Platt zu sprechen, werde ich niemals lernen. In dieser Hinsicht kommt die ‚Öcher Abstammung‘ nach wie vor durch!“, sagt er.

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