Kitas und Grundschulen messen sich im Fußball

Von: cheb
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Bei den 1. und 2. Klassen hatte die KGS Bohl 1 die Nase vorn vor der KGS Don-Bosco-Schule und der Mannschaft KGS Bohl 2. Foto: Tatiana Senchenkova (2), Christian Ebener
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Die Sieger der 3. und 4. Klassen: Die KGS Dürwiß 1 triumphierte vor der KGS Bohl 2 und der KGS Eduard-Mörike-Schule 1. Foto: Tatiana Senchenkova (2), Christian Ebener
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Jubel bei der KGS Bergrath: Die Mädchen sicherten sich beim Turnier der 1. und 2. Klassen den Siegerpokal. Foto: Tatiana Senchenkova (2), Christian Ebener

Eschweiler-Bergrath. Am Ende konnte wieder auf ein erfolgreiches Turnier zurückgeblickt werden, das im Willi-Bertram-Stadion des SV Falke Bergrath stattfand. Bereits seit 2009 messen sich Teams der Kindertagesstätten und Grundschulen der Indestadt auf dem Fußballplatz unter dem Motto „Integration durch Fußball“.

460 Jungen und Mädchen aus zwölf Kitas und acht Grundschulen traten bei dem Turnier des Amtes für Soziales, Senioren und Integration der Stadt Eschweiler an. Darüber freuten sich selbstverständlich auch die Organisatoren Sigrid Harzheim, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, und Thomas Ladwig vom Amt für Schulen, Sport und Kultur.

„Wichtig ist besonders Fair Play“, sagte Harzheim, die sich auch darüber freute, dass die Kinder aus „unterschiedlichsten Nationen ein Wir-Gefühl entwickeln“. Für sie gilt klar das Motto: „Wenn der Ball rollt, gelingt Integration.“

Das gehört auch zum Leitziel des Projektes, das betont, dass es sich beim Fußball, um das „Integrationsfeld Nummer Eins“ handelt und eine „reale Partizipationsmöglichkeit“ auch für Kinder und Jugendliche aus anderen Kulturen geschaffen werden kann. Dank der einfachen Regeln können auch Sprachbarrieren schnell überwunden werden und der Spaß unkompliziert im Mittelpunkt stehen.

Das war auch auf dem Platz zu sehen, wo von den Kleinsten bis zu den Viertklässlern immer höchster Einsatz, aber auch der nötige Spaß am Spiel zu sehen war. Ein tolles Beispiel für Fair Play gab es abseits des Platzes: Als der Kita Zauberhut drei Kinder für ein Team fehlten, sprang die „Villa Kunterbunt“ kurzerhand ein. Hauptsache man kann gemeinsam dem runden Leder hinterherjagen, war der Gedanke von Spielern und Betreuern.

Auch bei Thomas Ladwig sorgte das für gute Laune, der den Spielenden „Fair Play, Spaß und Teamgeist“ wünschte und auch immer wieder zu sehen bekam.

Eine besondere Ehrung gab es für die Awo KiSA FZ „Wunderland“: Ein Wanderpokal, der von der Sparda-Bank gestiftet wurde, sollte die „originellste Unterstützung“ küren, wie Torsten Eickhoff, Aachener Filialleiter, erklärte. Mit bunten, selbst bemalten Trikots holten die Kinder den besonderen Preis in den Kindergarten im Eschweiler Osten.

Auch Reiner Gülpen, Vorsitzender der gastgebenden Falken, zeigte sich vollkommen zufrieden. Er bedankte sich für die „gewachsene, angenehme Zusammenarbeit mit der Stadt Eschweiler“ und hofft, dass „der ein oder andere Teilnehmer sich an die Atmosphäre erinnert und den Weg zum SV Falke findet“. In der Tat lieferten die Rot-Weißen mit der reibungslosen Organisation einmal mehr die perfekte Grundlage für ein erfolgreiches Turnier und hatten auch den Dank der Stadt Eschweiler sicher.

Ein besonderes Lob gab es von allen Seiten für die vielen Menschen, die an allen Ecken und Enden halfen und natürlich auch für die Schiedsrichter Nicole Henk, Julia Römer, Thomas Guss, Daniel Schümmer, Cem Gökce, Fabian Neffgen, Thomas Schepp, Oliver Thoma, Carlos Da Mota und Adam Hamad.

Eine Fortsetzung wird es dann sicherlich im kommenden Jahr geben im „Falken-Land“, wenn die Erfolgsgeschichte des Turniers, für das die Stadt Eschweiler 2009 den Integrationspreis des Deutschen Fußball-Bundes in der Sonderkategorie verliehen bekam.

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