Kirchenchor St. Jöris auf Tour in Straßburg

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Eschweiler-St. „Drei Tage lang zusammen im Bus, im Hotel, beim Trinken (und Essen) – das schweißt zusammen, was zusammen gehört, und ist gleichzeitig ein Danke an alle für die vielen Auftritte in diesem Jahr.“ Das betonen die Mitglieder des St. Jöriser Kirchenchores, der jetzt drei Tage in Straßburg war.

Nach der Ankunft waren erstmal körperliche Bewegung und Kultur angesagt bei einer interessanten Führung durch die Altstadt, und da hat Straßburg viel Schönes und Altes zu bieten, besonders wenn das Wetter mitspielt. Nach dem gemeinsamen Abendessen im Alten Zollhaus wurden die erworbenen Ortskenntnisse umgesetzt: die Eroberung der Altstadt auf eigene „Gefahr“, aber mit Gemeinschaftsgefühl, stand an.

Der nächste Tag startete im Münster, einem tollen Bauwerk mit interessanter 1000-jähriger Geschichte. Höhepunkt war nicht die astronomische Uhr, sondern die Lieder zu Ehren Gottes vor dem Altarraum – mit einer „Gänsehaut-Akustik“ und mit einer überraschend großen Zahl an Besuchern, die zuhören wollten.

Eine Stadtrundfahrt führte auch zum Europaparlament, einem riesigen Gebäudekomplex, der lediglich 42 Tage im Jahr für Sitzungen genutzt wird. Zweifel und Kritik wurden laut, so hatten sich alle nicht die europäische Realität vorgestellt. Noch zwei Lieder in der Thomaskirche, danach Freizeit für alle, bevor es in den Bus nach Kehl ging.

Die Mitgestaltung der Erntedank-Messe in der Kirche von Kehl-Maren stellte eine selbstgewählte Herausforderung dar, die viel Zuspruch und Beifall fand. Eine Weinprobe rundete den Abend ab.

Am Sonntag stand dann Rückreise an: über Mendig ins Vulkangebiet der Eifel. Lavadom und Lavakeller wurden dort besichtigt. Danach waren alle Experten in Vulkankunde, konnten aber trotzdem den nächsten Vulkanausbruch nicht voraussagen.

Anschließend gab es eine sehr interessante Führung in den Untergrund (30 Meter unter der Erde), in Höhlen und Hallen, die fast 300 Fußballfelder groß sind. Vor langer Zeit wurde hier Basalt für Mühlsteine abgebaut. Die Information, dass danach in den Hallen auch Bier gebraut und gelagert wurde, weckte Durstgefühle.

Und da konnte in der Vulkanbrauerei geholfen werden. Freudig wurde festgestellt, dass das Bier hier nur halb so teuer war wie in Straßburg und dabei doppelt so gut schmeckte; dies wirkte sich direkt auf die Nachfrage aus. Es war ein geselliger Ausklang und eine Stärkung für die Auftritte bis zum Jahresende.

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