Kindergartenkinder werfen Blick in Tresorraum der VR-Bank

Von: Daniel Gerhards
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Dort verwart die Bank ihr Geld: Zwölf Kinder aus dem Kindergarten Kinderburg werfen einen Blick hinter die Kulissen der VR-Bank. Dabei durften sie auch in den Tresorraum. Foto: Daniel Gerhards

Eschweiler. Das Allerheiligste der Bank befindet sich tief unten. Mitten unter dem Gebäude und gut gesichert, liegt der Tresorraum. Das ist ein Ort, an den man eigentlich nicht ohne Weiteres kommt. Zwölf Kinder des Kindergartens Kinderburg haben die Möglichkeit einen Blick hinter die dicken Tresorwände in der VR-Bank zu werfen.

Aber da kann man natürlich nicht einfach so hinein laufen. Kundenberater Jörg Schmitz drückt auf einen Knopf, darauf fährt ein Rolltor hoch. Dahinter ist eine Metalltür. Und das ist wohl die dickste und schwerste Türe, die die Kinder bisher gesehen haben. Sie ist einen halben Meter dick und aus massivem Metall. Dahinter schützt eine Gittertür das Geld der Bank vor Langfingern.

Drinnen zeigt Schmitz den Kindern wie schwer das Geld sein kann. Für ein Paket 50-Cent-Stücke brauchen die Kinder schon beide Hände. Darin sind Zehn Rollen mit jeweils 40 Münzen. Jede Rolle ist also 20 Euro wert. Kaum zu tragen so ein Batzen Geld.

Die Bank gewähre diesen Blick hinter die Kulissen für die Kindergartenkinder gerne. „Wir wollen die Kinder spielerisch an das Thema Geld heranführen“, sagt Schmitz. Auch das lernen die Kinder: Bankräuber hätten in der VR-Bank wenig Glück. Und das nicht nur wegen des dicken Tresors. „Im Tresor haben wir nur Hartgeld. Die Barbestände sind auch Sicherheitsgründen sehr weit runtergefahren“, sagt Schmitz. Aber die Münzen braucht die Bank immer noch, um Geschäftsleute und Gastronomen zu versorgen. Sie brauchen schließlich Wechselgeld für ihre Kassen.

Die Kinder staunen über all das ganz schön. „Für so etwas sind die sie immer zu haben. Ein Tresorraum ist ja ein Ort, mit dem die Kinder nicht täglich in Berührung kommen. Das übt schon ein Faszination auf sie aus“, sagt Marion Frassek, Leiterin des Kindergartens Kinderburg.

Aus dem Tresorraum wollen die Kinder dann nach ein paar Minuten doch schnell wieder raus. Ein bisschen unheimlich ist ihnen dieser Ort schon. Dafür legen sie sich oben, in der Filiale noch kräftig ins Zeug. Sie schmücken den Weihnachtsbaum mit eigens gebastelten Lokomotiven, Schneemännern, Glocken, Schleifen und Sternen.

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