Kinderchor verzaubert die Fans der Eiskönigin

Von: af
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Nach der gelungenen Aufführung des Kinderchors in der evangelischen Kirche Dürwiß feierten die Kinder und Jugendlich auch Abschied von Jugendmitarbeiterin Melanie Lumma. Foto: Anna Fitscher

Eschweiler-Dürwiß. Eine tolle Aufführung präsentierten die Kinder des Dürwißer Kinderchors jetzt ihrem Publikum in der evangelischen Kirche in Dürwiß. Gesungen wurden Stücke aus dem animierten Disneyfilm „Die Eiskönigin – völlig unverfroren“.

Gemeinsam mit Jugendmitarbeiterin Melanie Lumma nahmen die Chorkinder ihre Familien und Freunde mit auf eine eisige Reise und erzählten die Geschichte von Prinzessin Elsa, ihrer Schwester Anna und dem lustigen Schneemann Olaf. Zwischen den Liedern las Lumma die Geschichte der Eiskönigin vor. Auch von kleineren Technikpannen ließen sich weder die Chorkinder, noch Melanie Lumma aus der Ruhe bringen. Der Ausfall des Mikrofons tat der Vorstellung der Kinder keinen Abbruch. So schmetterten die Kleinen aus voller Kehle den Titelsong „Lass jetzt los“ und verzauberten damit alle Anwesenden.

Nach dem 50-minütigen Programm des Kinderchors brachte der Applaus des Publikums die Kirche zum Beben. Auch Pfarrer Wolfgang Theiler zeigte sich von dem Talent der Kinder beeindruckt. „Ich hätte mir niemals so viel auswendig merken können!“

Bevor Kinder und Eltern ins Gemeindezentrum rüber gingen, um sich am Buffet zu stärken und gemeinsam zu feiern, hatten Wolfgang Theiler und die Kinder der Gemeinde jedoch noch einige Überraschungen für Jugendmitarbeiterin Melanie Lumma. Denn die feierte Abschied – nach zwei Jahren Mitarbeit in der evangelischen Kirchengemeinde in Dürwiß. Mit umgedichteten und selbst komponierten Liedern machten Pfarrer Theiler, die Jugendlichen und Kinder ihrer „Melli“ den Abschied sichtlich schwer.

Auch hatten jugendliche Ehrenamtler der Gemeinde eine Abschiedsrede samt Diashow mit Fotos aus der gemeinsamen Zeit vorbereitet. Hier wurde schnell klar: Melanie Lumma war und ist für die Kinder und Jugendlichen der Gemeinde mehr als nur eine Jugendmitarbeiterin.

„Du warst für uns wie eine zweite Mutter, vor der einem nichts peinlich sein musste und die immer einen Ratschlag parat hatte. Und wie eine Freundin, die auch jeden Blödsinn mit uns mitgemacht hat“, hieß es in der emotionalen Rede. Klar, dass nach diesem Rückblick auf die gemeinsame Zeit viele Tränen flossen.

Ganz aus der Welt wird Melanie Lumma jedoch nicht sein. Sie wird demnächst als Sozialarbeiterin an der Gesamtschule Eschweiler tätig sein. Deswegen wird sie dem Wunsch von Pfarrer Theiler und den Kindern der Gemeinde, ihnen einen Besuch abzustatten, auch sicherlich mehr als nur einmal nachkommen.

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