Eschweiler-Dürwiß - Kinder pflanzen einen Apfelbaum in Dürwiß

Kinder pflanzen einen Apfelbaum in Dürwiß

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Am Reformationstag pflanzten die Kinder in Dürwiß einen Apfelbaum. Foto: Wolfgang Theiler

Eschweiler-Dürwiß. Ein Apfelbäumchen pflanzten die Kinder am Reformationstag, 31. Oktober, zum Abschluss eines denkwürdigen Familiengottesdienstes in den Kirchgarten der evangelischen Kreuzkirche in Dürwiß. 500 Jahre war es her, dass Martin Luther mit der Veröffentlichung seiner Thesen gegen den Ablass ein Signal gegen Angst und Unfreiheit in die Welt gebracht hatte.

Die Reformation, die Erneuerung der Kirche und der sozialen Wertvorstellungen nahm so ihren Anfang. Der 31. Oktober ist auch Halloween, ein Abend, der aus der irischen Tradition kommend mit gruseligen Bildern, mit Licht und Dunkelheit spielt. Beide Traditionen wurde in der gottesdienstlichen Feier mit Geschichten und Liedern verbunden und endete mit einem mutmachenden Zeichen.

Mit Lichtern und Laternen

„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, “ hatte Martin Luther gesagt, „würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“. So zogen die Kinder zusammen mit Pfarrer Wolfgang Theiler im Lutherkostüm mit Lichtern und Laternen rund um die Kirche, um ein kleines Bäumchen einzupflanzen, das von Familie Hillemacher vom gleichnamigen Eschweiler Obsthof gestiftet worden war.

Der Baum wird im Kirchgarten weiter wachsen und in den kommenden Jahren an das 500. Jubiläum der Reformation erinnern. Er wird Früchte tragen und der sichtbare Aufruf sein, die Verantwortung und die Hoffnung für die Zukunft der Welt niemals aufzugeben.

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