Kinder lernen Wissenswertes über verschiedenen Religionen

Von: se
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Stolz präsentieren die Schüler aus der Offenen Ganztagsbetreuung sowie des Kids Clubs der Katholischen Grundschule Eduard Mörike ihre selbst gebastelten Stammbäume und Geschichtenbücher, die sie in den Ferien erstellt haben. Foto: Sonja Essers

Eschweiler. Begeistert berichten Victoria und Tamara davon, was sie in den vergangenen Tagen erlebt haben. Gemeinsam mit 25 anderen Schülern aus der Offenen Ganztagsbetreuung sowie des Kids Clubs der Katholischen Grundschule Eduard Mörike haben die Achtjährigen viel Interessantes rund um das Thema Religionen gelernt.

„Im buddhistischen Zentrum hat man uns erklärt, warum sich die Mönche die Haare abschneiden müssen“, erzählen die Mädchen und liefern prompt den Grund: „Für sie ist Schönheit nicht so wichtig.“

Doch nicht nur der Besuch des buddhistischen Zentrums an der Dürener Straße stand auf dem Ferienprogramm, das vom Träger der Offenen Ganztagsbetreuung, dem Kinderschutzbund, organisiert wurde. Die Kinder und ihre Betreuerinnen machten auch Ausflüge zur Kuba Camii Moschee an der Wollenweberstraße und zur Herz-Jesu-Kirche. „Dort durften die Schüler sogar auf der Orgel spielen“, berichtet Erzieherin Petra Metzen.

Als Grundlage diente den Betreuerinnen das Buch „Was glaubst du denn?“ In diesem reist die kleine Jasna durch die verschiedenen Religionen und lernt allerhand Interessantes über den Hinduismus, den Buddhismus, den Islam, das Christentum und das Judentum.

Auf diese Reise begaben sich auch die Schüler der OGS. Sie gestalteten den Elefantengott Ganesha, forschten nach der Bedeutung ihrer Vornamen, bastelten einen Stammbaum und bereiteten das traditionelle jüdische Gebäck Latkes zu. Außerdem bemalten sie Symbolsteine und verzierten diese mit religiösen Symbolen, Sternzeichen oder chinesischen Zeichen.

An ihrem letzten Ferientag am Dienstag stellten sie dann ihre eigenen Geschichtenbücher zusammen, in denen sie Bilder und Informationen rund um das Thema Religion sammelten. Dabei konnten sie ihrer Kreativität noch einmal freien Lauf lassen.

„Wir haben versucht, den Kindern das Wissen über die verschiedenen Religionen spielerisch zu vermitteln“, sagt Metzen. Die Schüler waren sichtlich begeistert und präsentierten stolz ihre gebastelten Stammbäume und Geschichtenbücher. Wenn die Schule wieder startet, können sie ihren Mitschülern von ihren ereignisreichen Ferien berichten.

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