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Kinder experimentieren mit Wasser und Strom

Von: ph
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Viel gelernt: Zum Abschluss der Projektwoche am „Tag der offenen Tür” präsentierten die Mädchen und Jungen ihre Experimente, auch Modellhäuser, in denen die Grundschüler selbst Licht installierten. Foto: Peter Hartmann

Eschweiler. Eine ganze Woche dauerte es, der Natur auf die Spur zu kommen. Unter diesem Thema bot das Kollegium der Katholischen Grundschule Bergrath mit Rektorin Johanna Stoyan eine Projektwoche an.

Rund 250 Mädchen und Jungen erfuhren vieles über die Funktionen der Luft, auch über das Leben im Wald und im Wasser und lernten, was es mit der Elektrizität auf sich hat.

Das Lehrpersonal hatte sich für diese Woche der vielfältigen Experimente einiges einfallen lassen. Die Kleinen in den ersten Jahrgangsstufen erfuhren, dass die Luft Kraft hat, trägt und bremst und waren überaus überrascht darüber, dass Luft ein Buch fast schwerelos tragen kann. Auf dem Schulhof machten sie im starken Wind ein Wettrennen mit aufgespannten Regenschirmen. Windräder wurden gebastelt, ebenso wie Papierflieger oder kleine Fallschirme.

Die Klasse zwei lernte den Waldkreislauf kennen und bildete sich in der Schule, aber auch vor Ort mit Försterin Susanne Bock weiter. Hermann Carl aus Monschau stellte die „Rollende Waldschule” der Kreisjägerschaft Aachen vor und präsentierte über 100 Tierpräparate. Er führte im Rahmen des Naturkundeunterrichtes die Kinder an die Natur, insbesondere an die heimische Tierwelt heran.

Kleines Wunderkind

Der nächste Jahrgang kümmerte sich um das Thema Wasser, wobei die Mädchen und Jungen erfuhren, was schwimmt und was sinkt, was das Wasser verdrängen kann und weshalb ein Schiff über Wasser bleibt. Viel lernten die Kinder über die Wunder des Wassers, dem Lebenselixier auch für uns Menschen.

So richtig zur Sache ging es bei den ältesten Schülern der Grundschule. Die Viertklässler lernten, Stromkreise aufzubauen und Schaltskizzen anzufertigen und danach zu arbeiten. Der Magnetismus und die Leitfähigkeit von Stoffen wurden in eigenen Experimenten erprobt.

Sie konnten die Schüler nach Anleitung Lichterketten herstellen, bastelten mit Elektromagneten oder installierten Lichter in Modellhäusern. Einbruchsicherungen wurden erklärt, und die Zitterachterbahn, ein Geschicklichkeitsspiel, fand riesigen Anklang. Morseapparate fanden ihre erstaunten Bewunderer. Wie der Strom in die Steckdose kommt, erfuhren die Viertklässler beim RWE.

Dann war da auch noch der fünfjährige Laurin aus dem nahe gelegenen Städtischen Kindergarten. Er ist in Sachen Technik bereits so firm, dass er an der Projektwoche in der Schule teilnehmen durfte - bei den Viertklässlern, wohlgemerkt.

Zum Abschluss der Projektwoche am „Tag der offenen Tür” hatten die interessierten Eltern, Großeltern oder Geschwister, aber auch viele Freunde der Schülerinnen und Schüler in der Grundschule Bergrath die Gelegenheit, die Arbeitsergebnisse der Sprösslinge zu bestaunen. Ein bewunderndes „Ah und Oh” war überall zu hören, da die Kinder der Schule so einiges auf die Beine gestellt hatten.

Das Resümee der Projektwoche: Die Schüler hatten viel Spaß während der ereignisreichen Tage. Zudem lernten sie viel Neues. Die Eltern waren erstaunt, wieviel Wissen ihre Kinder nach dieser Projektwoche nach Hause bringen konnten.
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