KG Röthgener Garde bietet ein hochkarätiges Programm

Von: jlm
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Die Garde, der ganze Stolz der Gesellschaft, bewies ihr Können. Foto: Julia Meuser

Röetsche. „Garde Hurra“, ertönte im Röher Pfarrheim am Samstagabend der „Schlachtruf“ zahlreicher Karnevalsjecken. Anlässlich der Wohnzimmersitzung der KG Röthgener Garde hatten sie sich zusammengefunden, um ein jeckes Jubiläum, genauer das 2x11-jährige Bestehen der KG, zu feiern.

Nach dem Einmarsch begrüßte Präsident Ulrich Görres seine Gäste und eröffnete auch gleich das närrische Programm mit der ersten musikalischen Darbietung des Abends: die Gruppe Brass on Spass unter der Leitung von Rouven Berndt. Mit Liedern wie „Kölsche Jung“, „Halleluja“, „Su lang mer noch am Lääve sin“ und „Dat is geil“ von Brings oder auch Andreas Buranis „Auf uns“ brachten sie ordentlich Stimmung in das Pfarrheim.

Laut einer Umfrage seien jedoch die schönsten Karnevalslieder Brings „Superjeile Zick“, „Drink doch eine met“ von den Bläck Fööss und „Viva Colonia“ von den Höhnern. Als echte Vollblutmusiker ließen sie es sich natürlich nicht nehmen, den Jecken mit diesen Liedern noch einmal richtig einzuheizen.

Kurz darauf marschierte Leonie Berndt, Mariechen der Löwengarde, auf die Bühne. „Sie lebt für das Tanzen“, erklärte Präsident Ulrich Görres begeistert. Sie bewies ihr Können den Zuschauern und erntete schallenden Applaus.

„Et Steffi“ (Stefanie Mauelshagen) berichtete ihren Zuhörern in einem Reimvortrag schließlich über Umbaumaßnahmen, die sie mit ihrem Mann in ihrem gemeinsamen Haus vorgenommen hat. Mit Pannen und Überraschungen ist hier erfahrungsgemäß immer zu rechnen. So auch bei ihr: beim Graben eines Loches entstand ein Rohrbruch – der Weg zur Waschmaschine wurde danach mit dem Schlauchboot zurückgelegt.

Doch sie sah das zurecht positiv: eine Badeanstalt kann schließlich auch nicht jeder sein Eigen nennen. Sie stand dieses Jahr das erste Mal auf der Bühne und feierte an diesem Abend ihren dritten Auftritt überhaupt, so der Präsident. Er lud sie kurzerhand auch sofort zur nächsten Sessionseröffnung ein und schlug vor, dann gemeinsam einen Reimvortrag als Zwiegespräch darzubieten.

Feiern auch ohne Lied

Auch Prinz Thomas I. und sein Zeremonienmeister Harald statteten den Feierenden einen Besuch ab, der jedoch unter keinem guten Stern zu stehen schien. Da die Technik streikte, hielten sie ihre Audienz ohne das obligatorische Prinzenlied. Trotzdem feierten die Narren gebührend ihre Tollität. Kurz darauf folgte der Stolz der KG, der Auftritt der Garde. Sie begeisterte ihr Publikum.

Die Inderebellen heizten den Karnevalsjecken danach noch einmal ordentlich ein, bevor erneut ein Büttenredner die Bühne betrat. Der Flachlandtiroler Ralf Gerresheim erzählte von Pech und Pannen und erntete schallendes Gelächter. Nach 2x11 Minuten Pause wurde das Programm dann erneut von der Röthgener Garde und ihrem Showtanz „Samba“ fortgesetzt. Abgerundet wurde die Sitzung von „Et Tussnellche“, Annemie Brendt, und „de Fröngde“.

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