KG Nothberger Burgwache feiert ihre erste Sitzung im Dom 2000

Von: jlm
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Mit ihren Hebefiguren brachten sie die Zuschauer in Nothberg zum Staunen und in Atemnot: die Showtanzgruppe der KG Nothberger Burgwache. Foto: Julia Meuser

Eschweiler. Die Nothberger Burgwache ließ es ordentlich knallen: Sie feierte auf ihrer ersten Närrischen Sitzung im Dom 2000 ihr 7x11 jähriges Bestehen und hatte ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Alle Uniformierten marschierten mit Präsident Frank Fischer sowie den Spielfreunden unter der Leitung von Norbert Wildt, die in diesem ihr 30-jähriges Bestehen feiern, und dem Elferrat auf die bunt geschmückte Bühne.

Der erste Programmpunkt: die Mariechen und die Tanzpaare des Karnevalskomitees. Musikalisch ging es mit den Inde-Rebellen unter der Leitung von Heinz Brandt weiter. Sie brachten das Zelt in Bewegung, es wurde geschunkelt, getanzt und mitgesungen. Weiter ging es mit der Rede der Breedmuhl van Bersch, Steffi Bücher. Im Anschluss marschierte das stolze Uniformiertkorps auf die Bühne. Das Tanzmariechen Jasmin Kardung sowie das Tanzpaar Kim Mosbeux und Sebastian Gühsgen. Auch die Mädchengarde bewies ihr tänzerisches Können und erntete schallenden Applaus. Die Spielfreunde begeisterten das Publikum erneut und auch das Stippeföttche der Uniformierten durfte bei solch einer Feier natürlich nicht fehlen.

Schwerwiegende Probleme

Alfred Wings, der Lange, eröffnete den Feiernden ein schwerwiegendes Problem aus der Männerwelt. Männer müssen stark sein. Doch wenn Frauen sie alleine zum Einkaufen schicken, ist das gar nicht so einfach. Er suchte den Basmatireis, fand aber nur den Doppelkorn. „Willst du Männer leiden sehen, musst du nur zum Netto gehen.“ Da wo gestern noch der Basmatireis war, stand nun ein Gemüsestand. Da komme es auch schon einmal vor, dass die Männer ganz leise ins Gemüse weinen. Er traute sich schließlich einen Verkäufer anzusprechen, … der den Reis auch nicht finden konnte.

Mit eigenen Kräften wurde das Programm an diesem Abend dann schließlich fortgesetzt: Die Jugend Showtanzgruppe, trainiert von Marion Merken, Pia Veith und Marcel Bündgens, sowie die Männertanzgarde (Trainer André Wendland), die ihre Zuschauer in diesem Jahr auf einen Gutelauneflug mitnahmen, begeisterten die Nothberger.

Unverzichtbar auf der Närrischen Sitzung: Schlabber und Latz. Seit nunmehr elf Jahren sei er Präsident, erklärte Frank Fischer den Besuchern an diesem Abend, und seit elf Jahren würden sie das Highlight jeder Sitzung bilden. 99 Prozent aller Zuschauer kämen sicher nur wegen ihnen, meinte Fischer. Die Nothberger hießen ihre „alten Freunde“ mit schallendem Applaus in ihrem Festzelt willkommen, die sich auch gleich bedankten und über die Frage diskutierten, ob man in Italien eigentlich auch Rheinische Lieder singen könnte.

Latz erklärte seinem Kollegen erst einmal, dass das natürlich nicht gehe, der Rhein fließe schließlich nicht durch Italien. Der größte Fluss Italiens sei der Po, wo Schlabber dann erst einmal lachen musste. Aber auf sich sitzen lassen konnte er das natürlich nicht. Sie „interpretatierten“ bekannte Rheinische Lieder kurzerhand um in Lieder über den Po und bewiesen: Es geht doch und das Festzelt sang sogar noch mit.

Kölsche Lieder

Baff, eine Musikgruppe aus Köln, war an diesem Abend eigens angereist und begeisterte die Nothberger, als sie den Geschmack der Feiernden schließlich erkannten, mit kölschen Karnevalsliedern.

Abgerundet wurde die Sitzung dann erneut mit vereinsinternen Gruppen, die die Stimmung im Zelt noch einmal anfachten und so richtig zum Kochen brachten. Die Showtanzgruppe der KG Nothberger Burgwache, die trainiert wird von Jessica Wendland und Daniela Breuer, riss an diesem Abend wirklich alle Besucher noch einmal von ihren Stühlen und begeisterte vor allem auch mit Akrobatik und gewagten Hebefiguren. Um eine Zugabe kam diese starke Truppe natürlich nicht drum herum.

Die Nothberger Fanfarentrompeter unter der musikalischen Leitung von Stephan Breuer brachten das Zelt dann zum Abschluss der gelungenen Veranstaltung noch einmal zum Kochen.

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