KG Kirchspiel Lohn: Augenschmaus in Rot und Weiß

Von: jw
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Tanzmarie Jill Ganser zeigte eine tolle tänzerische Darbietung bei der Kostümsitzung der KG Kirchspiel Lohn. Foto: Jacqueline Winkler

Luhn. Die KG Kirchspiel Lohn hatte auch in diesem Jahr wieder ein buntes und närrisches Programm bei der Kostümsitzung zu bieten. Es ging aber schon vor dem offiziellen Start los, denn der Nachwuchs des Vereins, unter der Leitung der neuen Kinderpräsidentin Maxi Ganser, begeisterte das Publikum.

Pünktlich um 20:11 Uhr eröffnete Präsident Leo Gehlen die Sitzung und präsentierte voller Stolz das Uniformiertenkorps der KG Kirchspiel Lohn. Er betonte, dass die KG immer in Bewegung sei und es somit jedes Jahr etwas Neues gebe. Dieses Jahr stand das Zelt nicht mehr an der Grillhütte, sondern wie schon vor etlichen Jahren wieder am Sportplatz. Zudem gebe es nun eine neue Damenpräsidentin, eine neue Kinderpräsidentin und mit ganzem Stolz stellte er auch das neue Tanzpaar Jana und Marc Dolfen vor.

Unter Kommandant Jürgen Sachadä präsentierte sich anschließend das Uniformiertenkorps. Jill Ganser, das Tanzmariechen, sowie die männlichen Uniformiertentänzer und die Tanzgarde überzeugten mit ihren tänzerischen Darbietungen und boten den Zuschauern einen Augenschmaus. Auch der Regimentsspielmannszug Grün-Weiß Fronhoven-Langendorf, der zwischendurch ein paar Lieder zum Besten gab, überzeugte das Publikum und brachte dieses schon richtig in Stimmung.

Der Präsident des Eschweiler Karnevalkomitees, Norbert Weiland, ehrte zwei Mitglieder der KG an diesem Abend mit dem silbernen Stern des Karnevalkomitees. Gerda-Maria Meyer und Bernd Kerres, Urgesteine des Vereins und immer dabei, durften sich über diese Auszeichnung freuen.

Kein Blatt vor den Mund

Als erster Redner des Abends präsentierte sich der Tulpenheini Roland Paquot. Dieser nahm kein Blatt vor den Mund: „Ich hab eine langjährige Beziehung beendet. Ist aber nicht so schlimm, war nicht meine.“

Er erzählte Geschichten über eine Polizeikontrolle, in der er festgehalten wurde, weil Roland Paquot über Rot gefahren ist: „Haben Sie die Ampel nicht gesehen?“, fragten ihn die Polizisten, worauf er antwortete: „Doch, aber ich habe Sie nicht gesehen.“ Im Zelt kullerten schon die ersten Lachtränen und der Tulpenheini begeisterte das Publikum auf ganzer Linie. „Wollen Sie noch etwas von mir hören? Dann kommen Sie nächstes Jahr wieder.“

Der Besuch der Gastgesellschaft Klee Oepe Jonge war der nächste Programmpunkt an diesem Abend. Präsident Martin Göbbels führte durch ein buntes Programm. Angefangen von der Jugendmarie und der Mädchengarde zeigten auch die Marketenderin und die Tanzmarie ihr Können. „Jetzt wird es nicht nur heiß, sondern verdammt heiß“, kündigte der Klee-Oepe-Präsident das Männerballett „Die Bienchen“ an. Und er hatte nicht ganz Unrecht: Das Zelt feierte und war begeistert von der Tanzeinlage der Männer.

Als nächstes Highlight betraten Prinz René I. und Zeremonienmeister Daniel den Saal und sangen zusammen mit dem Publikum ihre Prinzenlieder. Nicht nur eine Polonaise ging durch den Saal, sondern auch Präsident Leo Gehlen zeigte zusammen mit dem Prinz und Zeremonienmeister sein tänzerisches Können.

„Ne Jong us em Leave“, Peter Deutschle, betrat dann die Bühne. Seine Rede über karnevalistische Fiaskos, die europäischen Staaten, den Fußball oder auch Anekdoten zu Eschweiler reizten die Lachmuskeln des Publikums. So sorgte seine ironische Art und Weise im Eischwiele Platt für viele Brüller an diesem Abend.

Das neue Tanzpaar der KG Kirchspiel Lohn ließ es sich natürlich auch nicht nehmen, an diesem Abend sein Können unter Beweis zu stellen und zu zeigen, dass Lohn mit den beiden alles richtig gemacht hat.

Die letzte Büttenrede des Abends kam von Peter Schulte, alias „Dä Fibbes das Kölner Urgestein“. Peter Schulte sprach mit dem Publikum und bezog es in seiner kompletten Rede mit ein. Witze über die Banken, die Bundesliga oder die Politik sorgten beim Publikum für ausgelassene Stimmung. „Warum hat der Deutsche Bundestag ne Kuppel? Haben Sie schon mal einen Zirkus mit einem Flachdach gesehen?“ Mit diesen und vielen weiteren Witzen verdiente er sich am Ende stehende Ovationen und die Begeisterung des Publikums.

Großer Applaus

Auch sorgten „Die Jonge vam Doerp“, die das Lied „Glocken von Rom“ etwas anders dargestellt hatten, für viele Lacher und auch die Die Tanzgarde „The Lightnings“ durfte erst nach großem Applaus von der Bühne.

„Die Indesingers“ heizten zum Abschluss noch einmal so richtig ein. Mit ihren bekannten Liedern, wie „Ohne dich ist alles doof“, brachten sie zum Schluss noch einmal richtig Stimmung in das Zelt und das komplette Publikum feierte ausgelassen.

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