Kaum noch Salz in der Suppe

Letzte Aktualisierung:
bütt_bild
Sie sorgten mit viel Humor für Stimmung: Vorne rechts die Gewinner des Wettbewerbs, Lena-Sophie und Niklas Milewicz aus Alsdorf, links daneben die Drittplazierten Jakob und Konrad Tenholt (Koe Jonge Richterich). Hinten von links Moderatorin Saskia Pagen, der 2. Preisträger Joschi Kugel (KG Ulk Hehlrath) und Städteregionsrat Helmut Etschenberg.

Eschweiler. Eine gute Büttenrede ist das Salz in der Suppe einer Karnevalssitzung. Sagt René Külzer aus Eschweiler, und er muss es wissen, denn er steht seit Jahrzehnten als „Schwarwachmüsje” in der Bütt.

Für frisches Salz im regionalen Karneval soll der Wettbewerb „Nachwuchs in die Bütt” sorgen. Aber so richtig rieselt das Salz nicht. In diesem Jahr gab es nur drei Teilnehmer (siehe auch Stimmen oben).

Und so denken die Städteregion als Veranstalter des Wettbewerbs und der Verband der Karnevalsvereine Aachener Grenzlandkreise (VKAG) derzeit intensiv darüber nach, wie sich die Nachwuchssituation bei den Büttenrednern verbessern und auch die Teilnahme am Wettbewerb steigern lässt. Dabei geht es, so erläutert VKAG-Jugendobmann Hans-Peter Scherrer, nicht nur um Werbung für das Büttenreden, sondern auch um Schulung, sowohl der jungen Büttenredner selber als auch der Vereine.

Die Redner am Montagabend allerdings waren hervorragend und bekamen reichlich Beifall, sowohl von der Jury als auch vom Publikum in Saal des Senioren- und Betreuungszentrum der Städteregion (SBZ). Der erste Preis ging nach intensiver Beratung an Lena-Sophie und Niklas Milewicz vom „Karnevalistischen Tanzsportclub Alsdorfer Tänzer”. Besonders die sechsjährige Lena-Sophie mit ihrer kess-unbekümmerten Art hatte das Publikum zu Beifall hingerissen. Den zweiten Preis bekam Joschi Kugel. Er ist trotz seiner erst 13 Jahre ein alter Hase in der Bütt, oder besser gesagt ein altes Kälbchen, denn als „Et Hähle Kälvche” tritt Joschi seit Jahren für die KG Ulk Hehlrath auf. Platz drei ging an das Brüderpaar Jakob (13) und Konrad Tenholt (7) von der Karnevalsgesellschaft „Koe Jonge” aus Aachen-Richterich.

Bewertet wurden die Leistungen von einer sechsköpfigen Jury: Städteregionsrat Helmut Etschenberg, VKAG-Präsident Reiner Spiertz, VKAG-Jugendobmann Scherrer, Büttenredner Külzer, Jutta Geese (Redakuerin dieser Zeitung) und Alexander Schmidt (Super-Sonntag-Verlag). Durch das Programm führte Saskia Pagen. Sie ist Kinderpräsidentin des Festkomitees Alsdorfer Karneval. Aufgelockert wurde das Programm mit einem rasanten Mariechentanz von Tayeisha Feldhäuser (KTC Alsdorfer Tänzer), Liedern von Mandy Arth aus Stolberg und einem Gesangsvortrag der kleinen Lena-Sophie. Für Stimmungsmusik sorgte die Band „Kölsch Bloot”.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert