Katholische Frauengemeinschaft: Bunte Show für jecke Damen

Von: se
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Bei der Sitzung der Katholischen Frauengemeinschaft Eschweiler hatten sie ihren großen Auftritt: Die Mariechen und Tanzpaare des Karnevalskomitees der Stadt Eschweiler begeisterten die vielen bunt kostümierten Damen in der Weisweiler Festhalle. Foto: Sonja Essers
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Was wäre die Sitzung der Katholischen Frauengemeinschaft ohne Caren Leuchter? Sie führte am Donnerstag gekonnt durch das Programm.

Eschweiler-Weisweiler. Bereits vor dem offiziellen Beginn war die Stimmung in der Weisweiler Festhalle bestens. Zu den Klängen von „Viva Colonia“ und „Atemlos“ wurde fleißig gesungen und geklatscht. Die katholische Frauengemeinschaft Eschweiler hatte für Donnerstagabend zu ihrer Sitzung eingeladen und viele bunt kostümierte Damen waren dieser Einladung gefolgt.

Nach dem Einmarsch des Damenelferrates begrüßte Brigitte Esser die Jecken im Saal und wünschte dem Publikum vor allem Fröhlichkeit und „Spaß an d‘r Freud“. Ohne eine solche Organisatorin wäre diese Veranstaltung gar nicht möglich, bedankte sich Caren Leuchter, die an diesem Abend in gewohnt souveräner und charmanter Art durch das bunte Programm führte.

Dieses begann mit dem Nachwuchs. „Wir haben uns auf die Fahne geschrieben, dass wir in jedem Jahr die Jugendarbeit einer KG vorstellen. Schließlich ist die Jugend das Beste, was der Karneval besitzt“, kündigte Leuchter den Nachwuchs der KG Lätitia Blaue Funken Weisweiler an. Den Anfang machten Jugendmariechen Celina Krauthausen und die Kindertanzmarie Selina Felder, die mit ihren schmissigen Tänzen begeisterten. Auch die Jugendshowtanzgruppe der KG erhielt für ihre Darbietung - ein Tanz, in dem die Jugendlichen als Boxer und Cheerleader die Bühne enterten - viel Applaus. Auch Jugendmarie Celina Krauthausen war beim Showtanz mit von der Partie. „Du hast heute mehr geleistet, als Vitali Klitschko in seinem letzten Boxkampf“, bemerkte Leuchter passend.

Nach so viel Tanz, stand der erste Redner in den Startlöchern. Eigentlich hatte Thomas Schlenter in der Sitzung der Eschweiler Scharwache seinen letzten Vortrag gehalten, doch Leuchter überredete den Scharwächter zu einem allerletzten Auftritt auf ihrer Sitzung. Der Ärme Student, der sein Studium mittlerweile abgeschlossen hat und nun „Diplomstudent“ ist, ließ seine Studentenzeit noch einmal Revue passieren und kam zu dem Schluss: „Der Student studiert, der Arbeiter arbeitet und der Chef scheffelt.“

An diesem Abend jagte ein Highlight das nächste. So freute sich Leuchter ganz besonders auf den Auftritt der Mariechen und Tanzpaare des Karnevalskomitees der Stadt Eschweiler, die zu den Songs der Kröetsch über die Bühne wirbelten. „Es ist eine meiner Lieblingsnummern im Eschweiler Karneval, da alle Gesellschaften gemeinsam auf der Bühne stehen. Das ist der Stolz unserer Stadt, das ist unsere Eischwiele Fastelovend“, würdigte Leuchter die tolle Leistung der Akteure.

Dass nicht nur die Eischwiele Fastelovend, sondern auch die Gäste im Saal bunt und vielfältig sind, erfuhren dann auch Prinz Thomas I. und sein Zeremonienmeister Harald. „Ich glaube, er ist der jüngste und langbeinigste Prinz, den Eschweiler jemals hatte. Zeigen wir ihm, was Dekanatsfrauen sind“, kündigte Leuchter das Gespann an, das natürlich seine beiden Lieder „Mir sin en Famillich“ und „Janz ejal“ zum Besten gab. Unterstützt wurden sie dabei von keinen Geringeren als Pfarrer Hannokarl Weishaupt und Diakon Andreas Züll. „Wir alle beten um Sonnenschein am Rosenmontag“, verabschiedete Leuchter das Gespann nach einem gelungenen Auftritt.

Für Angriffe auf die Lachmuskeln des Publikums sorgten an diesem Abend nicht nur Dorothee Schmitz und Sigrid Hendryk, sondern auch René Külzer, der als „Et Scharwachmüsje“ die Bühne enterte sowie die aus Funk und Fernsehen bekannte Rednerin Engel Hettwich.

Besondere Highlights waren auch die Auftritte von Janina Adrian, die das Publikum gemeinsam mit ihren Tänzerinnen mit Schlagern unterhielt, und den Inde-Singers, die die Stimmung im Saal noch einmal so richtig zum Kochen brachten.

Sänger Guido Kuth stand bereits zuvor mit seinen Bösen Buben, der Unterhaltungsabteilung der Kolpingsfamilie, auf der Bühne. Kindertanzmarie, Tanzpaar und die Formationen Böse Mädchen und das Männerballett überzeugten mit ihrem tänzerischen Können genauso wie die Höppe Kroetsch, die zum Abschluss des Abends die Damen im Saal noch einmal von den Stühlen holten.

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