Eischwiele - Karnevalist Leo Gehlen erhält den Strafeselorden

Karnevalist Leo Gehlen erhält den Strafeselorden

Von: mah
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Leo Gehlen nimmt Platz auf dem Strafesel. Um ihn sowohl das Gremium, das ihn als „echten Jeck“ würdigte, sowie die Nominierenden der 7. Korporalschaft der KG Blaue-Funken-Artillerie. Foto: Manuel Hauck

Eischwiele. Traditionell am Mittwochabend vor Weiberfastnacht verleiht die 7. Korporalschaft der KG Blaue-Funken-Artillerie Eschweiler an einen verdienten Karnevalisten den Strafeselorden.

Zahlreiche Gäste und in der Mehrzahl Uniformierte füllten den Talbahnhof. Leo Gehlen, engagierter Lokalpolitiker und passionierter Karnevalist, war der Anwärter auf die vakante Stelle des Strafesel-Reiters in dieser Session und musste sich vor seiner Auszeichnung der gnadenlosen Herausforderung der 7. Korporalschaft der Blauen Funken unter Anhörung des extra dafür eingesetzten Gremiums stellen.

Korporalschaftsführer Guido Adrian und Udo Schieren begrüßten jedoch ganz zu Beginn alle Gäste zur elften Auflage der seit 2007 stattfindenden Würdigung „echter Jecken“, die sich in besonderem Maße für die Eischwiele Fastelovend und die Belange der Mitmenschen einsetzen.

Ehe es zur zeremoniellen Huldigung kam, ließen Prinz Ralf II., sein Zeremonienmeister Georg und ihr närrische Gefolge es sich nicht nehmen, einen Besuch im Talbahnhof abzustatten.

Sechsköpfiges Gremium

Anschließend stellten Adrian und Schieren das sechsköpfige Gremium für den Strafeselorden vor: Guido Streusser, Ordensträger des Vorjahres, René Schöneborn und Daniel Asara, das Prinzenge-spann der vergangenen Session, Martin Göbbels, Präsident der KG Klee Oepe Jonge, Wolfgang Rosenfeld von der KG Nothberger Burgwache, sowie Ernst Boßer stellvertretend für die gastgebende Korporalschaft.

Schlagfertige Reaktion

Nach dem Gremium folgte Gehlens Vorstellung, der überwiegend als Freund roter Vereine wie der SPD oder der KG Kirchspiel Lohn in Erscheinung tritt. Auf den Prüfstand wurde sein Wissensschatz als Landesvorsitzender der Naturfreunde oder seine Ortskundigkeit im Rathaus als Lokalpolitiker ge-stellt. Schlagfertig reagierte Gehlen auf etwaige Lücken bei Fragen, welche Rathauszimmer sich hinter verschiedenen Nummern verbergen und bei der Erkennung von Waldgeräuschen.

Als humoristische Zwischeneinlage unterhielt das Scharwachmüsje, welches bereits seit 40 Jahren auf der Bühne steht und ebenfalls Träger des Strafeselordens ist. Weitere prüfende Rätsel folgten, ehe sich das Gremium zur Beratung zurückzog. Einzig fragwürdige Eigenschaft Gehlens, so das Gremium, sei die Liebe zum Hamburger SV.

Darüber hinwegsehend stimmten die sechs entscheidenden Männer für Gehlen als „echten Jeck“ und ebneten die Verleihung des Strafeselordens. So nahm der Ausgezeichnete auf dem Esel Platz, nicht ohne sich für seine Wahl zu bedanken. Die Mundartband Stabelsjeck sorgte für den musikalischen Abschluss.

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