Kanalarbeiten in der Stresemannstraße verschoben

Von: Mischa Wyboris
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Eschweiler. So mancher Anwohner der oberen Stresemannstraße hat den Kanal bereits voll, bevor die eigentlichen Arbeiten unter der Erde überhaupt begonnen haben. „Warum informiert man uns nicht direkt von Seiten der Stadt?” und „Wieso wird der Beginn der Bauarbeiten für den 22. September angekündigt, aber nichts passiert?”, fragen verunsicherte Bürger.

Rund 100 Meter Kanalisation sollen im Bereich der oberen Stresemannstraße zwischen Lohner Straße und Jülicher Straße erneuert werden. Die Stadt Eschweiler hatte ihre Bürger nicht nur über diese Zeitung vom ursprünglichen Baubeginn in der dritten Septemberwoche in Kenntnis gesetzt. „Es gibt auch eine Ankündigung auf unserer Seite im Internet”, sagt Stadtsprecher Stefan Kaever.

Wurfsendungen an die betroffenen Bürger seien bei einer Baumaßnahme der Größenordnung, wie sie in der Stresemannstraße ansteht, nicht üblich, erklärt Kaever. „Das gibt es nur, wenn bei länger andauernden Maßnahmen die Erreichbarkeit der Grundstücke nicht gewährleistet ist”, erläutert der Stadtsprecher. „Das ist hier aber nicht gegeben.”

Seit Mittwoch warten informierte Anwohner indes darauf, dass der Boden aufgerissen wird. Doch bislang schauen sie in die Röhre - oder eben nicht: Der Baubeginn ist auf Dienstag, 28. September, verlegt worden. Grund für die Verschiebung sei das hohe Arbeitsaufkommen an anderen Baustellen gewesen, sagt Kaever.

Auf welchem Wege der Verkehr ab der letzten Septemberwoche umgeleitet wird, soll weiterhin noch bekanntgegeben werden. Die Internet-Information der Stadt vom 16. September führt derweil immer noch „voraussichtlich 22. September” als Baubeginn auf.

Bauzeit maximal fünf Wochen

Für Rückfragen steht nach wie vor Dieter Nießen, verantwortlicher Mitarbeiter der WBE-Wirtschaftsbetriebe für den Kanalbau, unter der Telefonnummer 02403/509624-22 zur Verfügung. An der witterungsabhängigen Bauzeit von mindestens vier, höchstens fünf Wochen, in denen der Energieversorger Enwor die Hauptkanalleitung saniert, ändere sich nichts, sagt Kaever.
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