Kaffee und Schokohasen für Bedürftige

Von: fe
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Gleich geht die Geschenkaktion
Gleich geht die Geschenkaktion los, und die Mitarbeiter der Tafel freuen sich ebenso darauf wie die Mädchen aus der 6c des Gymnasiums. Unser Bild zeigt von links Horst Berretz, Karin Schmaling, Friederike Happe (vorn), Eunice Taylor (hinten), Ingeborg Beume, Renate Liese, Henriette Starosta, Christina Derichs, Hannah Henrich, Anneliese Küpper, Ingrid Beck, Julia Didolff und Lea Minge. Foto: Ebbecke-Bückendorf

Eschweiler. Kaffee für alle! Geschenkt! Und noch einen Schokohasen obendrauf! Seit sieben Jahren machen Mädchen und Jungen aus dem Städtischen Gymnasium so etwas möglich, mit einer Spendenaktion zugunsten der Eschweiler Tafel in der Osterzeit.

Motor der Aktion ist die Lehrerin Ingrid Beck, in diesem Jahr zusammen mit der Klasse 6 c. Bei Elternsprechtagen und vor Weihnachten wird Geld gesammelt, und viele Eltern spenden gern. 772 Euro kamen diesmal zusammen. Dafür kauften die Schüler Kaffee, der am Freitag an die Kundinnen und Kunden der „Eschweiler Tafel” verschenkt wurde, als kleine Osterüberraschung. 100 Schokohasen kamen als Extraspende von Großeltern aus dem Kreis der Schüler hinzu.

Zahl hat sich verdoppelt

„Wir freuen uns immer wieder über das Engagement der Schüler!” Anneliese Küpper, die Leiterin der „Eschweiler Tafel”, bedankte sich am Freitag herzlich bei Ingrid Beck und den Kindern aus dem Städtischen Gymnasium. Horst Berretz konnte sich gleich doppelt freuen, einerseits als früherer stellvertretender Direktor des Gymnasiums und andererseits als Vorstandsmitglied der Tafel.

Die Tafel sorgt seit vielen Jahren dafür, dass Lebensmittelspenden bei bedürftigen Menschen ankommen. Die gespendeten Lebensmittel werden zu sehr niedrigen Preisen an Menschen mit geringem Einkommen verkauft. Kunden müssen aber nachweisen, dass sie nur geringe Einkünfte haben, ob nun eine schmale Rente, Sozialgeld, Grundsicherung oder Arbeitslosengeld II.

Die Zahl der bedürftigen Familien in Eschweiler hat sich in wenigen Jahren verdoppelt, heißt es bei dem gemeinnützigen Verein. Da ist die Hilfe von Spendern hoch willkommen. Das Gymnasium ist nicht die einzige Eschweiler Schule, die sich über die Tafel für bedürftige Menschen einsetzt.

Das Ladenlokal der Tafel zog im vorigen Jahr von dem zu klein gewordenen Domizil an der Dürener Straße um in den Stadtteil Röthgen.

In den Räumen eines ehemaligen Supermarktes an der Röthgener Straße gibt es nun ausreichend Platz, auch für die Kunden, die nun nicht mehr auf der Straße warten müssen.
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